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Win as a team, lose as a team

„Teamgeist pur“ zeigte die gesamte Werks-Crew von Aston Martin bei den legendären 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Der Salzburger Robert Lechner und die gesamte Mannschaft brachten den Werks-Aston Martin DBRS9 trotz einer Fülle vom Problemen und Zwischenfällen ins Ziel. Nach der von Lechner bestrittenen Startphase vom siebenten Startplatz kommend bereits auf Rang 4, begannen die Probleme am frühen Samstagabend des Langstreckenklassikers:

Eine Berührung mit einem der vielen langsameren Fahrzeuge zog eine Reihe von Folgeschäden nach sich. Ging am Anfang „nur “ eine Felge kaputt, so brachen in der Folge Antriebswellen und Differential, außerdem hatte das Fahrwerk nachhaltig Schaden genommen.

Dies führte zu einem abenteuerlichen Fahrverhalten und einigen Abflügen mit weiteren Schäden. Trotz dieser Probleme und stundenlanger Aufenthalte in den Boxen gab die Aston Martin-Crew nicht auf.

Und man brachte den DBRS9 sogar 1:23-Stunden vor Ende des Rennens unter dem Jubel der mehr als 220.000 Fans wieder auf die Strecke zurück. Mit einigen flotten Runden ließ man das Potenzial des Boliden aufblitzen.

Lechner und seine Teamkollegen Karl Wendlinger (A), Stefan Mücke (D) und Tomas Enge (CZ) wurden am Ende mit 67 Runden Rückstand als 9. in der Klasse und 149. Gesamt gewertet.

„Dass wir das Auto noch einmal auf die Strecke zurück gebracht haben, war ein Tribut an die vielen Fans und an den Geist der 24 Stunden auf dem Nürburgring. Die Mechaniker haben einen tollen Job gemacht, normalerweise sieht man nach derart großen Problemen keine Zielflagge mehr. Insgesamt haben wir wieder eine ganze Menge dazu gelernt, ich hoffe, dass Aston Martin diese Erkenntnisse im Jahr 2009 in Form eines weiteren Einsatzes mit dem DBRS9 umsetzt“ sagte Robert Lechner im Ziel.

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