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Formel-3-Cup: Spielberg

Spektakuläres Rennen blieb unbelohnt

Mit einem spektakulären Rennen fuhr sich Klaus Bachler am Samstag beim 11. Lauf zum Formel-3-Cup in Spielberg in die Herzen der Zuschauer.

Foto: Rossbach

Der beherzte Auftritt des Lokalmatadors blieb aber unbelohnt – mit seinem Dallara-Mercedes von URD Rennsport gab es am Ende – immerhin als bester Österreicher – Rang sechs. Der Sieg ging erneut an den in der Meisterschaft führenden Neuseeländer Richie Stanaway.

Für Klaus Bachler wäre aber weit mehr drinnen gewesen: Das weiß auch der 20jährige, den man selten so fuchsteufelswild wie nach dem heutigen Rennen gesehen hat: "Ich hatte den Speed, um das Rennen auch gewinnen zu können. Aber mit so vielen Zwischenfällen ist das nicht möglich", so Bachler, der mit einigen Konkurrenten hart ins Gericht geht: "Mir ist schon klar, dass wir alle um Platzierungen und Punkte fighten. Aber bei allem Kampf muss irgendwo auch Platz bleiben. Das war heute einige Male nicht der Fall – ich bin total deprimiert und angefressen zugleich."

Was war passiert? Begonnen hat alles schon in der Anfangsphase, als ihm der Niederländer Mul übers Hinterrad fuhr. Dann musste er bei Überholmanövern gegen van Asseldonk und Blomqvist jeweils in die Wiese, um Unfälle zu vermeiden, und verlor dabei wertvolle Zeit. Bachler kämpfte sich aber wieder heran, war dann drauf und dran, gleich drei Gegner in einer Aktion zu überholen. Dabei verbremste sich sein Landsmann Binder, Bachler musste erneut ausweichen und drehte sich. Fazit: erneuter Rückfall um einige Plätze. In der Schlussphase machte er aber nochmals Boden gut und ging schlussendlich als Sechster über die Ziellinie.

In der Gesamtwertung konnte Bachler seinen dritten Platz behaupten – er hält aktuell bei 53 Punkten nach elf Läufen. Klar in Front: Stanaway mit 105 Zählern. Morgen gibt's eine neue Chance: Um 9.35 Uhr steht das Zeittrainiing, ab 14 Uhr der 12. Lauf auf dem Programm.

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