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GT Masters: Spielberg

„Nur Frust statt Lust“

Mit einem neuerlichen Motorschaden an der Chrysler Viper gab es für das Grasser Racing Team beim Heimspiel in Spielberg nur „Frust statt Lust“.

Foto: Guggi/Archiv

Am vergangenen Wochenende machte die internationale Tourenwagen-Rennserie ADAC GT Masters am Red Bull Ring in Spielberg/Stmk. Station. Dieses Rennen war auch als Saisonhighlight und Heimrennen für das in Knittelfeld ansässige Grasser Racing Team (GRT) mit Teamchef und Fahrer Gottfried Grasser sowie dem zweiten Piloten Peter Ebner aus Wolfsberg/Ktn. gedacht. Doch mit einem neuerlichen Motorschaden an der Chrysler Viper gab es wieder nur „Frust statt Lust“.
Nach einem Motorschaden beim ersten Antreten des GRT bei einem ADAC G
T Masters-Lauf am Nürburgring setzte das Team alle Hoffnungen in das Heimrennen. Das Fahrzeug konnte mit einem neuen Motor rechtzeitig fertiggestellt werden und ein Testlauf auf einem Rollenprüfstand verlief äußerst vielversprechend – sowohl das Ansprechverhalten als auch die Leistungsperformance des neuen Triebwerks betreffend. Doch ein Prüfstandeinsatz ist das eine und das „echte Leben“ auf der Rennstrecke wieder etwas ganz anderes.

Und dementsprechend lief der Einsatz auf dem Red Bull Ring für das GRT leider komplett daneben.

Das Rennwochenende war für das steirische Team eigentlich gar kein Rennwochenende, denn es war schon wieder vorbei, noch ehe es so richtig begonnen hatte – nämlich bereits nach nur fünf Runden im ersten freien Training und neuerlich durch einen Motorschaden. Dazu Pilot Peter Ebner, der sich bis zu diesem Zeitpunkt noch auf seine ersten Runden an diesem Wochenende freute: „Ich bin durch den Ausfall leider gar nicht zum Fahren gekommen, das war schon eine große Enttäuschung, denn wir hatten bis zuletzt hart für dieses Rennen gekämpft und waren hoffnungsvoll, dass es besser klappt als am Nürburgring.“

Doch wieder machte der Motor dem Team einen Strich durch die Rechnung und der Verdacht liegt nahe, dass es sich um ein ernsthaftes Problem an der Ölversorgung handelt.

Dazu Teamchef Gottfried Grasser: „Es ist das gleiche Problem wie am Nürburgring aufgetreten, das offensichtlich mit den großen Fliehkräften auf der Rundstrecke zusammenhängt. Leider hat sich unser diesbezüglicher Verdacht auf der Rennstrecke bestätigt, nachdem dies am Prüfstand natürlich nicht ersichtlich war und noch alles perfekt funktioniert hat. Wir werden den Fehler jetzt noch einmal genau diagnostizieren, versuchen, das Problem zu beheben und das Fahrzeug wieder einsatzfähig machen.“

Danach ist noch der eine oder andere Einsatz bei verschiedenen Veranstaltungen am Red Bull Ring geplant. Was das GT Masters betrifft, waren ohnehin nur die beiden Einsätze am Nürburgring und Red Bull Ring geplant.

Peter Ebner sagt zu seinen weiteren Plänen: „Ob ich bei den weiteren Einsätzen des GRT mit dabei bin, ist eher fraglich, da für mich die Priorität eindeutig beim ADAC GT Masters lag. Für mich geht es motorsportlich am 27. August auf der Nürburgring-Nordschleife weiter, wo ich wieder für ein deutsches Team mit dem Opel Astra Turbo beim 6-Stunden-Rennen an den Start gehe.“

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