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WEC: Bahrain

Toyota: Abschiedsrennen von Alex Wurz

Beim Saisonfinale in Bahrain schließt Toyota ein wenig ruhmreiches Kapitel: Mit dem TS040 ist man heuer Audi und Porsche hinterhergefahren.

Für Toyota heißt es Abschied nehmen: Mit dem Finale in der diesjährigen Langstrecken-WM endet eine Ära. Das Sechs-Stunden-Rennen am Samstag in Bahrain ist der letzte Einsatz für die beiden Toyota TS040, die als amtierende Weltmeister in diesem Jahr mit den Startnummern 1 und 2 unterwegs waren.

Mit den zeitweilig über 1.000 PS starken Hybridrennwagen bestreitet man im Wüstenstaat saisonübergreifend das bereits 16. Rennen. Fünf Mal stand das in Deutschland beheimatete Team ganz oben auf dem Podium und feierte sogar drei Doppelerfolge. Insgesamt landete der japanische Hersteller 13 Mal unter den besten Drei. Auch vier erste Startplätze im Qualifying fuhren die TS040 in dieser Zeit ein, darunter im vergangenen Jahr auch die Pole Position bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans.

In Bahrain starten die Fahrzeuge nun ein letztes Mal. Auch der langjährige Stammfahrer Alex Wurz beendet auf dem 5,41 Kilometer langen Wüstenkurs seine aktive Karriere als Rennfahrer. Der 41jährige Österreicher hat bislang 27 WEC-Rennen für die japanische Marke bestritten und dabei elf Podiumsplätze und fünf Siege gefeiert, darunter auch 2014 in Bahrain.

Beim Saisonfinale 2015 will Wurz gemeinsam mit Mike Conway und Stéphane Sarrazin im Toyota #2 noch einmal sein Können unter Beweis stellen, auch wenn ein Sieg angesichts der starken Konkurrenz in diesem Jahr unwahrscheinlich erscheint. Das Steuer des Rennwagens mit der Startnummer 1 teilen sich die Fahrerweltmeister der Saison 2014, Sébastien Buemi und Anthony Davidson, erneut mit dem Japaner Kazuki Nakajima.

Alexander Wurz: "Das letzte Rennen des Jahres kommt schneller als erwartet, aber ich freue mich darauf. Ich freue mich nicht nur wegen des warmen Wetters und eines tollen Restaurants darauf, sondern auch, weil ich die Strecke liebe. Wir dürfen nicht erwarten, dass die Performance von Audi und Porsche plötzlich schlechter sein wird. Wir gehen trotzdem voll motiviert dorthin und werden attackieren."

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