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Formel 1: News

Haas noch ohne Vertrag mit dem FOM

Das neue US-amerikanische Formel-1-Team Haas befindet sich noch in Verhandlungen mit Bernie Ecclestone über die Einnahmenverteilung.

Das neue Formel-1-Team Haas überzeugte bei den Testfahrten in Barcelona mit soliden Leistungen. Das Debütfahrzeug der US-Amerikaner, der VF-16 mit Ferrariantrieb im Heck, lief bislang recht klaglos. Die Piloten Romain Grosjean und Esteban Gutiérrez haben in den vergangenen Tagen zu Protokoll gegeben, dass sie vom Auto positiv überrascht waren.

Das Team von Gene Haas gibt sich bescheiden, schlägt aber einen konsequenten Weg ein. Man möchte in der Formel-1-WM 2016 gerne Rang sieben in der Konstrukteurswertung erreichen. Dies würde den US-Amerikanern nicht nur großen Respekt einbringen, sondern auch eine Menge Geld. Um jedoch von der Ausschüttung der Vermarktungserlöse profitieren zu können, bedarf es eine Vertrags.

Bislang hat Gene Haas (Bild oben) einen solchen mit dem Formula One Management (FOM) nicht abgeschlossen. Nach aktuellem Stand würde der Geschäftsmann unabhängig von der WM-Position also leer ausgehen. "Was mich am meisten zuversichtlich stimmt, ist unser Fortschritt", sagt Teamchef Günther Steiner und umschifft das Thema FOM-Vertrag somit. Sicher ist jedoch: Im Hintergrund wird an den Details gearbeitet.

"Wir wollen respektiert werden. Wenn am Ende Rang sieben in der WM dabei herauskommt, wäre das fantastisch", so Steiner. Für den siebenten Platz gab es in den vergangenen Jahren jeweils rund 40 Millionen Pfund (also ca. 50 Millionen Euro) aus dem Vermarktungstopf. Dies dürfte ungefähr dem halben Jahresbudget des Teams entsprechen.

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