MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Analyse

Renault wähnt sich Ferrari ebenbürtig

Renault-Technikchef Bob Bell erklärt, man habe in nur einem Jahr mit dem Ferrari-Motor gleichgezogen – nächstes Duell mit Mercedes.

Die Renault-Motorenschmiede in Viry-Châtillon rechnet sich dieses Jahr gute Chancen aus, mit ihren Kundenmotoren um den WM-Titel zu kämpfen. Doch sind die Aggregate der Franzosen dafür tatsächlich schon gut genug? Technikchef Bob Bell ist überzeugt, dass man konkurrenzfähig ist: "Wir sind zweifellos hinter Mercedes, aber schon auf Augenhöhe mit Ferrari – oder zumindest in deren Bereich."

Dass die Erfolge von Red Bull Racing im Vorjahr ausschließlich auf das starke Chassis zurückzuführen gewesen seien, will der Brite gegenüber Autosport so nicht gelten lassen, der Motor sei enorm weiterentwickelt worden. Auf der Antriebsseite sieht Bell Mercedes aber erst 2018 in Reichweite: "Wir brauchen noch etwas Zeit. Diesen Winter werden wir es möglicherweise nicht schaffen, aber Ende des Jahres und Anfang 2018 wollen wir dabei sein."

Wenn Renault bei der Entwicklung weitere Fortschritte macht, ist das keineswegs unmöglich. 2014, als die Hybridturbomotoren ihre Premiere feierten, war man wegen enormer Zuverlässigkeitsprobleme zunächst völlig von der Rolle; auch 2015 hat man gegen die Rivalen kaum Land gesehen, während Ferrari große Zugewinne verbuchte. Erst im Vorjahr gelang der Durchbruch.

"Das war wirklich beeindruckend, denn das Zeil war es, diesen Motor zumindest mal absolut zuverlässig zu machen, und das ist ihnen zu 100 Prozent gelungen", lobt Bell seine Abteilung. "Wir hatten im Vorjahr den wahrscheinlich zuverlässigsten Motor im gesamten Feld. Das hat uns aber nicht daran gehindert, auch die Leistungsfähigkeit zu verbessern."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Analyse

Weitere Artikel:

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt

Bortolotti verlässt Abt!

Grasser zeigt neuen Lambo und Duo 2026

DTM-Star Mirko Bortolotti verlässt Abt nach nur einem Jahr und gibt 2026 sein Comeback beim Grasser-Team: Wer im Temerario-Debütjahr sein Teamkollege wird