MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Lando Norris verzichtet auf Rossis #46

Seit seiner Kindheit ist Norris Fan von Valentino Rossi, dennoch hat er sich entschieden, nicht mit der Startnummer 46 zu starten.

Lando Norris wird ab der Formel-1-WM 2019 im McLaren mit der Startnummer 4 an den Start gehen. Der Brite hatte zunächst vor, die Startnummer 46 zu wählen, weil MotoGP-WM-Pilot Valentino Rossi eines seiner Vorbilder ist. Jedoch wollte er den Italiener nicht einfach nachahmen, weshalb er sich schließlich für eine andere Startnummer entschieden hat. In anderen Serien ist der mittlerweile 19jährige mit #11, #31 und #46 gestartet; zu keiner dieser Startnummern habe er eine große Bindung aufgebaut.

"Ich habe die Startnummer 46 nicht gewählt, weil ich nicht einfach nur kopieren möchte. Ich habe mir deshalb eine eigene Zahl ausgesucht. Ich habe jene Ziffer genommen, die perfekt in mein Logo passt", erklärte Norris. Im Jahr 2014 hatte zudem Will Stevens bereits die Startnummer 46 genutzt, als er für Caterham in der Formel-1-WM unterwegs war.

Weiters habe Norris großen Respekt vor Alexander Albon, der in seiner Karriere immer die Startnummer 46 genutzt und sogar schon im Rossi-Design an Rennen teilgenommen hat. "Ich habe Alex immer unterstützt, als ich jung war", so Norris. "Er war eher mein Held als Rossi und das klingt wirklich merkwürdig. Er war immer ein toller Typ, und ich habe all seine Rennen verfolgt." Albon wird im kommenden Jahr dank einer späten Entscheidung von Toro Rosso ebenfalls in der Formel-1-WM starten, was sein langjähriger Rivale Norris ausdrücklich begrüßt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1