MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Wechselt Fry von McLaren zu Williams?

Pat Fry arbeitet nicht mehr für McLaren und könnte gegen Ende der Saison Paddy Lowe als technischer Direktor von Williams beerben.

Pat Fry, zuletzt bei McLaren als Leiter des Ingenieursteams angestellt, wurde vom Dienst freigestellt und befindet sich nun im bezahlten Urlaub, wie britische Medien übereinstimmend berichten. McLaren selbst äußerte sich nicht zum Thema, sodass die genauen Hintergründe vorerst unklar bleiben. Fry war erst vor zehn Monaten zu seinem früheren Arbeitgeber zurückgekehrt, um das Team vor Ankunft von Technikdirektor James Key und Teamchef Andreas Seidl zu unterstützen.

Zuletzt dürfte Fry offenbar signalisiert haben, dass er McLaren wieder verlassen wolle. Ob dem 55jährigen ein konkretes Angebot eines anderen Teams vorliegt, ist unklar; bei Williams ist seit der Trennung von Paddy Lowe jedoch der Posten eines technischen Direktors frei. Den könnte Fry, wenn er sich mit McLaren nicht auf eine vorzeitige Freistellung einigen kann, wohl frühestens Ende 2019 antreten.

Fry begann seine Karriere in der Formel-1-WM 1987 als Renningenieur bei Benetton, ehe er 1993 zum ersten Mal zu McLaren wechselte. Zunächst war er als Renningenieur für Mika Häkkinen und David Coulthard tätig, in den Jahren 2005, 2007, 2009 und 2011 aber auch als McLaren-Chefingenieur.

Ab Juli 2010 arbeitete er für Ferrari - zunächst als stellvertretender, dann als alleiniger technischer Direktor. Im Dezember 2014 fiel er einer Umstrukturierung zum Opfer und fand zunächst keinen neuen Posten, ehe er im Jänner 2016 als Berater des Manor-Teams erneut in Erscheinung trat. Im September 2018 landete er dann ein zweites Mal bei McLaren.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz