MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Klien empfahl sich für den Rennsitz

Christian Klien ist zufrieden nach seinem Force India-Test, abermals konnte er sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Das Team soll erst 2008 entscheiden.

Christian Klien genoss seine zweite Gelegenheit, den Force India F1-Wagen zu fahren, als er am viertägigen wichtigsten Test des Teams vergangene Woche in Jerez teilnahm, und die schnellste Rundenzeit für das Team von 1:20,187 an seinem einzigen Tag im Wagen am Mittwoch einfuhr. Der österreichische Fahrer, der vergangenes Monat auch in Barcelona für das Team testete, war einer von sechs Fahrern, die sich ans Steuer des Force India Boliden setzten, als das Team sowohl die Elektronik für 2008 als auch die neuen Bridgestone-Slicks testete. Insgesamt absolvierte er 86 Runden - 373 km - ohne Zwischenfälle.

An Christians Testtag fuhr auch Giancarlo Fisichella, welcher bereits am Dienstag gefahren war, und sie setzten ihre kombinierten Erfahrungen ein, um den Ingenieuren bei der Bewertung der Elektronik und Reifen zu helfen.

„Es war ein guter Test und ich denke, das Team lernte viel durch die Fahrer mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten, zur Weiterentwicklung beizutragen“, sagte Christian. „Fisichella und ich fuhren einige Longruns mit vergleichbaren Zeiten, und ich fuhr im Laufe des Tages meine schnellste Rundenzeit auf Slicks ein. Ich konnte sehen, wie das ganze Team durch den Test motiviert wurde; sie gewannen Zeit und wir arbeiteten hart, um das Beste aus dem Wagen herauszuholen. Auf den neuen Slicks fühlte sich der Wagen noch besser an, aber auch auf den Rillenreifen waren die Zeiten ziemlich gut.“

Da während des Tests Mitglieder der obersten Teamleitung anwesend waren, einschließlich des Vorsitzenden Vijay Mallya, Teamchef Colin Kolles und Chefkonstrukteur Mike Gascoyne, hatten alle Fahrer die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu demonstrieren und eng mit dem Team bei der Vorbereitung auf seinen ersten Angriff auf die FIA Formel 1-Weltmeisterschaft unter dem neuen Namen Force India F1 zusammenzuarbeiten.

„Es war gut, in Jerez an zwei Tagen Dr. Mallyas Anwesenheit gemeinsam mit den anderen Teamleitern zu sehen, und wieder einmal konnte ich beobachten, wie sehr sich jeder in diesem Team einsetzt, um 2008 Fortschritte zu machen“, sagte Christian. „Force India ist stark daran interessiert, mit erfahrenen, schnellen Fahrern zusammenzuarbeiten, die die Strecken und auch die technischen Bereiche, auf die man fokussieren muss, kennen, darum konzentrierte ich mich darauf, ein gutes Feedback zu liefern und eng mit den Ingenieuren zusammenzuarbeiten, um die Performance zu maximieren.“

Christian ist nun nach Hause zurückgekehrt und genoss dieses Wochenende mit Alpinschisport, während er sein Trainingsprogramm in den Bergen fortsetzt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel-1-Tests Jerez

Weitere Artikel:

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt