MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Alonso: Antriebsfrage rasch klären

Obwohl seine Entscheidung nicht von Honda abhänge, sieht der Spanier eine frühe Festlegung auf einen Hersteller als Erfolgsfaktor.

McLaren-Pilot Fernando Alonso rät seinem Arbeitgeber McLaren, sich schon möglichst bald auf einen Antriebszulieferer für die Formel-1-Saison 2018 festzulegen. Obwohl der Spanier seine berufliche Zukunft nicht davon abhängig macht, ob das Team weiter mit Honda kooperiert oder zu einem anderen Konzern wechselt, erklärte er: "Natürlich ist die Vorbereitung auf das folgende Jahr umso besser, je eher man eine Entscheidung trifft. Daher denke ich, dass sie sich früh festlegen wollen."

Allerdings hat McLaren bisher keine Anstalten gemacht, sich festzulegen. Öffentlich setzt man die Japaner zwar zunehmend unter Druck, distanziert sich jedoch von Gerüchten uber eine "Scheidung". Alonso findet die Zurückhaltung richtig und unterstützt es, dass sich der Rennstall auf das Geschehen auf der Rennstrecke konzentriert.

Nachdem er kürzlich mehrfach ein siegfähiges Auto für 2018 gefordert hatte und offenbar nur mit einem solchen weiter in der Formel-1-WM fahren will, spielt der Ex-Weltmeister den Ball an nun McLaren weiter: "Es liegt am Team. Ich unterstütze jede Entscheidung, die es trifft." Alonso selbst möchte spätestens im Oktober Nägel mit Köpfen gemacht haben. Dass auch McLaren bis dahin seine nähere Zukunft fertiggeplant hat, ist jedoch alles andere als sicher.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt