MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Interview

Paffett hofft auf Gaststarts mit der „1“

Noch nie in seiner Karriere ist Gary Paffett mit der Meisternummer 1 gefahren, weshalb er für 2019 von Gaststarts in der DTM träumt.

Auch nach dem offiziellen Ausstieg von Mercedes behält der nunmehr zweifache DTM-Champion Gary Paffett die Silhouettenserie, in der er bisher 186 Rennen bestritten hat, genau im Auge. Der Brite wünscht sich, ähnlich wie etwa Mattias Ekström heuer beim Saisonauftakt in Hockenheim, Gaststarts in der kommenden Saison.

Zu diesem Wunsch gibt es einen etwas kuriosen Hintergrund, den Paffett gegenüber Autosport ausführte: "Ich finde es selbst unglaublich, dass ich noch nie ein Auto mit der Startnummer 1 gefahren bin, weil ich nach dem Meistertitel nie in der gleichen Serie geblieben bin – ganz egal, ob es der Kartsport war oder Formelserien." 2002 holte er den Gesamtsieg in der deutschen Formel-3-Meisterschaft und wechselte jahrs darauf in die DTM. 2005 gewann er seinen ersten DTM-Titel, übernahm im Folgejahr aber die Rolle des Test- und Ersatzfahrers bei McLaren-Mercedes, ohne seine Krone zu verteidigen.

Weil Mercedes trotz des DTM-Ausstiegs über die eigene, werksnahe Motorsportabteilung HWA, die Fahrzeuge für Renneinsätze unter dem Banner von Aston Martin vorbereiten wird, in enger Verbindung zur Deutsche Tourenwagen Masters bleibt, wäre es für Paffett (gerade als Brite) naheliegend, wenn er Gaststarts für den HWA-Rennstall absolvieren würde, auch wenn die Autos offiziell von R-Motorsport eingesetzt werden sollen.

"Ich habe das nach Hockenheim schon Uli Fritz gegenüber erwähnt, dass ich im nächsten Jahr einen Gaststart machen will, damit ich mit der Startnummer 1 auf dem Auto fahren kann", sagte Paffett. "Er hat darüber nachgedacht ... ...oder vielleicht auch nicht. Ich glaube aber, wenn ich genug Druck mache, kann etwas Gutes passieren. Gerhard Berger ist nicht so glücklich, weil er den Titelverteidiger verloren hat", brachte er auch den ersten ITR-Vorsitzenden ins Spiel.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Interview

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen