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DTM: Interview

Paffett hofft auf Gaststarts mit der „1“

Noch nie in seiner Karriere ist Gary Paffett mit der Meisternummer 1 gefahren, weshalb er für 2019 von Gaststarts in der DTM träumt.

Auch nach dem offiziellen Ausstieg von Mercedes behält der nunmehr zweifache DTM-Champion Gary Paffett die Silhouettenserie, in der er bisher 186 Rennen bestritten hat, genau im Auge. Der Brite wünscht sich, ähnlich wie etwa Mattias Ekström heuer beim Saisonauftakt in Hockenheim, Gaststarts in der kommenden Saison.

Zu diesem Wunsch gibt es einen etwas kuriosen Hintergrund, den Paffett gegenüber Autosport ausführte: "Ich finde es selbst unglaublich, dass ich noch nie ein Auto mit der Startnummer 1 gefahren bin, weil ich nach dem Meistertitel nie in der gleichen Serie geblieben bin – ganz egal, ob es der Kartsport war oder Formelserien." 2002 holte er den Gesamtsieg in der deutschen Formel-3-Meisterschaft und wechselte jahrs darauf in die DTM. 2005 gewann er seinen ersten DTM-Titel, übernahm im Folgejahr aber die Rolle des Test- und Ersatzfahrers bei McLaren-Mercedes, ohne seine Krone zu verteidigen.

Weil Mercedes trotz des DTM-Ausstiegs über die eigene, werksnahe Motorsportabteilung HWA, die Fahrzeuge für Renneinsätze unter dem Banner von Aston Martin vorbereiten wird, in enger Verbindung zur Deutsche Tourenwagen Masters bleibt, wäre es für Paffett (gerade als Brite) naheliegend, wenn er Gaststarts für den HWA-Rennstall absolvieren würde, auch wenn die Autos offiziell von R-Motorsport eingesetzt werden sollen.

"Ich habe das nach Hockenheim schon Uli Fritz gegenüber erwähnt, dass ich im nächsten Jahr einen Gaststart machen will, damit ich mit der Startnummer 1 auf dem Auto fahren kann", sagte Paffett. "Er hat darüber nachgedacht ... ...oder vielleicht auch nicht. Ich glaube aber, wenn ich genug Druck mache, kann etwas Gutes passieren. Gerhard Berger ist nicht so glücklich, weil er den Titelverteidiger verloren hat", brachte er auch den ersten ITR-Vorsitzenden ins Spiel.

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