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Als "Dark Horse" zum größten Porsche-Rennen der Welt

Norbert Siedler fiebert dem erstmals ausgetragenen Porsche World Cup auf der legendären Nürburgring-Nordschleife entgegen.

Fotos: @jh-press.de

Schlag auf Schlag geht es derzeit für Tirols schnellsten Porsche-Fahrer, Norbert Siedler, der nach einem schwierigen Carrera-Cup-Wochenende am Lausitzring dem erstmals ausgetragenen Porsche World Cup auf der legendären Nürburgring-Nordschleife entgegenfiebert. Nicht weniger als 120 ehrgeizige Piloten aus aller Welt werden beim bislang größten Rennen der Stuttgarter Marke erwartet ...

Auf seinen jüngsten Auftritt im Carrera Cup angesprochen, reagiert Siedler inzwischen schon wieder etwas entspannter: "Das Wochenende auf dem Lausitzring war eines zum Vergessen – obwohl ich im Rennen immerhin schon auf Platz 6 unterwegs war, bis man mir von hinten ins Auto gefahren ist. Solche Zwischenfälle gehören leider zum Rennsport, aber was mir viel wichtiger ist: Wir müssen bei meinem Neueinsteiger-Team, Aust Motorsport, noch ein paar Weichenstellungen vornehmen, damit wir auf der Strecke auch die Dinge umsetzen können, die wir uns zum Ziel gesetzt haben. Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass wir es schon bald viel besser machen werden."

Und damit stimmt sich der ehrgeizige Tiroler auch schon wieder auf seinen nächsten großen Einsatz für Lechner Racing ein: "Es wird zum ersten Mal ein so genannter Porsche World Cup auf der Nordschleife ausgetragen, mit gut 120 Autos aus verschiedenen nationalen Cups sowie aus dem Supercup. Und bei diesem größten Porsche-Rennen aller Zeiten hätte ein Erfolg natürlich einen ganz besonderen Stellenwert."

Zum engsten Favoritenkreis auf der 88 Kurven zählenden Naturrennstrecke zählen offiziell zwar andere, wie Routinier Uwe Altzen, der "fliegende Holländer" Jeroen Bleekemolen oder sein Teamkollege Rene Rast, doch kann sich Siedler inzwischen immerhin mit der Rolle des "gefährlichen Außenseiters" anfreunden:

"Bei so vielen guten Fahrern kann man sich eine Vorhersage eigentlich schenken, wobei meine ersten zwei kurzen Renneinsätze auf der Nordschleife schon ziemlich gut waren. Vielleicht kann ich mein Erfahrungsmanko mit viel Selbstvertrauen in den schnellen Kurven ausgleichen. Es gibt wirklich kaum eine Strecke, auf der man so viel Herz braucht wie in der Grünen Hölle."

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