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WEC: Fuji

Audi in Fuji mit Doppelbestzeit

Audi startete mit einer Doppel-Bestzeit im Freien Freitagstraining ins drittletzte Rennwochenende der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im japanischen Fuji.

In der Heimat von Hauptgegner Toyota fuhren Kristensen/Duval/McNish in der schnelleren zweiten Session des Tages eine Bestzeit von 1:27.333 Minuten und holten damit eine halbe Sekunde Vorsprung auf den Audi mit der Startnummer 1 heraus.

Im ersten Training hatten zwar auch die beiden Audi-Teams den Ton angegeben, da allerdings noch in umgekehrter Reihenfolge: Lotterer/Treluyer/Fässler 0,238 Sekunden vor Kristensen/Duval/McNish. Für Toyota blieben jeweils die Positionen drei und vier, wobei Davidson/Buemi/Sarrazin in beiden Sessions schneller waren als Wurz/Lapierre/Nakajima. In der Tageswertung lagen die beiden Toyota-Duos aber nur durch vier Tausendstelsekunden voneinander getrennt.

Ganz reibungslos verlief der Tag für Audi aber nicht, denn nach einer Kollision zwischen Loic Duval und dem LMGTE-Am-Aston-Martin von Kristian Poulsen strandete der Audi mit der Startnummer 2 in unsicherer Position, sodass die Session kurz unterbrochen werden musste. Allerdings hatte der Zwischenfall keine nennenswerten Auswirkungen - abgesehen davon, dass Kristensen/Duval/McNish am Vormittag nur fünf Runden drehen konnten, um 32 weniger als ihre Teamkollegen.

Das fünfte LMP1-Fahrzeug in Fuji ist der Rebellion-Lola-Toyota von Belicchi/Beche, das heute 2,747 Sekunden Rückstand auf die Spitze hatte. Das zweite Rebellion-Auto (Heidfeld/Jani/Prost) ist dieses Wochenende bekanntlich beim Petit Le Mans in den USA im Einsatz und erzielte dort die schnellste Zeit des Trainings-Donnerstags.

Platz eins in der LMP2-Klasse in Fuji ging an den G-Drive-Oreca-Nissan, der eine halbe Sekunde Vorsprung auf den Rest des Feldes herausholte. Der Pecom-Oreca-Nissan mit Pierre Kaffer wurde Vierter, der Lotus mit Dominik Kraihamer und Thomas Holzer Zehnter. In der LMGTE-Pro-Klasse lagen am Ende Lamy/Stanaway im Aston Martin vor Bruni/Fisichella im AF-Corse-Ferrari. Lieb/Lietz (Manthey-Porsche) wurden Dritter, Turner/Mücke/Makowiecki (Aston Martin) Vierter.

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