MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Fuji

Audi in Fuji mit Doppelbestzeit

Audi startete mit einer Doppel-Bestzeit im Freien Freitagstraining ins drittletzte Rennwochenende der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im japanischen Fuji.

In der Heimat von Hauptgegner Toyota fuhren Kristensen/Duval/McNish in der schnelleren zweiten Session des Tages eine Bestzeit von 1:27.333 Minuten und holten damit eine halbe Sekunde Vorsprung auf den Audi mit der Startnummer 1 heraus.

Im ersten Training hatten zwar auch die beiden Audi-Teams den Ton angegeben, da allerdings noch in umgekehrter Reihenfolge: Lotterer/Treluyer/Fässler 0,238 Sekunden vor Kristensen/Duval/McNish. Für Toyota blieben jeweils die Positionen drei und vier, wobei Davidson/Buemi/Sarrazin in beiden Sessions schneller waren als Wurz/Lapierre/Nakajima. In der Tageswertung lagen die beiden Toyota-Duos aber nur durch vier Tausendstelsekunden voneinander getrennt.

Ganz reibungslos verlief der Tag für Audi aber nicht, denn nach einer Kollision zwischen Loic Duval und dem LMGTE-Am-Aston-Martin von Kristian Poulsen strandete der Audi mit der Startnummer 2 in unsicherer Position, sodass die Session kurz unterbrochen werden musste. Allerdings hatte der Zwischenfall keine nennenswerten Auswirkungen - abgesehen davon, dass Kristensen/Duval/McNish am Vormittag nur fünf Runden drehen konnten, um 32 weniger als ihre Teamkollegen.

Das fünfte LMP1-Fahrzeug in Fuji ist der Rebellion-Lola-Toyota von Belicchi/Beche, das heute 2,747 Sekunden Rückstand auf die Spitze hatte. Das zweite Rebellion-Auto (Heidfeld/Jani/Prost) ist dieses Wochenende bekanntlich beim Petit Le Mans in den USA im Einsatz und erzielte dort die schnellste Zeit des Trainings-Donnerstags.

Platz eins in der LMP2-Klasse in Fuji ging an den G-Drive-Oreca-Nissan, der eine halbe Sekunde Vorsprung auf den Rest des Feldes herausholte. Der Pecom-Oreca-Nissan mit Pierre Kaffer wurde Vierter, der Lotus mit Dominik Kraihamer und Thomas Holzer Zehnter. In der LMGTE-Pro-Klasse lagen am Ende Lamy/Stanaway im Aston Martin vor Bruni/Fisichella im AF-Corse-Ferrari. Lieb/Lietz (Manthey-Porsche) wurden Dritter, Turner/Mücke/Makowiecki (Aston Martin) Vierter.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Fuji

- special features -

Weitere Artikel:

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Suzuka verkauft Asphalt

Wenn Formel-1-Geschichte greifbar wird

Ein Stück Rennstrecke für zuhause: Warum Suzuka seinen Asphalt zum Verkauf anbietet und was erste Bilder über die Sammlerobjekte verraten