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24h-Rennen Nürburgring Manuel Scheriau, Opel Astra, 24h Nürburgring, 2015

Manuel Scheriau holt Klassensieg

Sonntag, 16 Uhr, war klar: Scheriau holt beim ersten Antreten den Sieg in der Klasse der seriennahen Tourenwagen mit 2l-Turbomotoren.

Bis dahin war es ein langer Weg. Das Qualifying am Donnerstag wurde bei Regen gestartet, somit konnte mit keiner Bestzeit gerechnet werden. Nach dem Training kommentierte Scheriau: "Wir sind zwar sehr weit hinten, aber mit einem konstanten Rennen über die 24h kann der Klassensieg noch drin sein."

Samstag kurz vor dem Start gab es einen herben Rückschlag für das Team. Es wurde festgestellt, dass der Turbolader Öl verbraucht. Ein Tausch des Turboladers war nicht mehr möglich, daher entschieden die Chefmechaniker, bei jedem Boxenstopp den Ölstand zu kontrollieren. Im Notfall würde der Turbolader während des Rennens ausgetauscht werden, was jedoch den Klassensieg so gut wie unmöglich machen würde.

Teamkollege Rabensteiner absolvierte den Start um 16 Uhr. Um 18:30 Uhr konnte Scheriau das erste Mal in das Geschehen eingreifen und arbeitete sich mit schnellen Rundenzeiten Position um Position vor. Den nächsten Einsatz hatte Scheriau in der Nacht um 1:30 Uhr. Mittlerweile war der Führende der Klasse nur wenige Meter vor dem Opel Astra des Kärntners. Scheriau nach seinem Stint: "Ich wollte mich einfach an den Führenden hängen und etwas Druck ausüben."

Aber bereits nach wenigen Metern hat der Konkurrent einen Fehler gemacht und ist ausgefallen. Danach war nur mehr Ankommen angesagt. Das Auto funktionierte wie ein Uhrwerk, und am Sonntag um 16 Uhr stand fest: Scheriau ist gleich beim ersten Antreten Klassensieger beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

Scheriau nach dem Rennen: "Der Dank geht an das Team. Es ist unglaublich, welcher Aufwand getrieben wurde, um dies möglich zu machen. Jetzt ist allen eine Pause gegönnt, um sich von den Strapazen zu erholen."

Bericht Siedler Bericht Siedler Bericht Ragginger Bericht Ragginger

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