MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: Slovakiaring Rickard Rydell, Honda Civic TC1, Nika International, Moscow Raceway, WTCC 2015

Nika: Nestor Girolami ersetzt Rydell

Der argentinische Tourenwagen-Champ wird den Honda Civic des Nika-Teams pilotieren und brennt auf das Duell mit Landsmann José María López.

Nach Weltmeister José María López kommt ein zweiter schneller Argentinier in die Tourenwagen-WM: Nestor Girolami, der das schwedische Nika-Team bei den anstehenden Läufen in der Slowakei und Portugal unterstützen wird. Trotz seiner mangelnden Erfahrung in TC1-Autos und seiner fehlenden Kenntnis des Honda Civic gilt der 26jährige als großes Talent, insbesondere wegen seines beeindruckenden Tests für Lada in der vergangenen Woche auf dem Hungaroring.

"Ich bin sehr glücklich über diese Chance", erklärt Girolami. "Es ist ganz klar die größte Chance meiner Karriere, und ich kann es kaum abwarten, endlich durchzustarten. Ich muss noch einiges über das Auto, die Strecken und die Serie lernen, also gehe ich es Schritt für Schritt an." Er würde liebend gerne im kommenden Jahr eine volle WTCC-Saison bestreiten, blickt Girolami voraus und schwärmt: "Es wäre der Hammer, gegen 'Pechito' López zu fahren, weil er das Maß der Dinge in der Tourenwagen-WM ist."

Girolami, der im vergangenen Jahr die Super-TC2000-Serie seines Heimatlandes für sich entschieden hat und damit einer der Nachfolger des aktuellen Citroën-Weltmeisters wurde, brennt auf das Duell der 'Gauchos': "Ich weiß, wie sehr er auf Wettbewerb sinnt, und bin schon oft in Argentinien gegen ihn angetreten. Darauf arbeiten wir hart hin, aber die Konzentration gebührt den kommenden zwei Rennen", so Girolami. Der Südamerikaner übernimmt das Auto Rickard Rydells, der nach seiner langen Krankheitspause laut Team freiwillig auf das Cockpit verzichtet, um dem aufstrebenden Piloten eine Chance zu geben.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Slovakiaring

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.