MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Norisring

Maxime Martin holt sich die Pole

Maxime Martin (BMW) startet von der Pole-Position am Norisring: BMW mit drei Autos auf den ersten vier Startplätzen und vor Mercedes.

Foto: DTM

Dunkle Wolken und vereinzelte Regentropfen am Dutzendteich beherrschten die Szene während dem ersten Qualifying auf dem Norisring. Bei nur 16 Grad Celsius Außentemperatur war Maxime Martin das heißeste Eisen im Feuer von BMW und schnappte sich mit einer Rundenzeit von 0:47.472 Minuten die Pole-Position für das Samstagsrennen.

Neben ihm wird Rene Rast (Audi)/+0,005) aus der ersten Reihe starten. Die BMW-Piloten Bruno Spengler (3./+0,021) und Tom Blomqvist (4./+0,055) komplettieren das Quartett. Lucas Auer (5.), Mattias Ekström (6.), Marco Wittmann (7.), Timo Glock (8.), Jamie Green (9.) und Nico Müller komplettieren die Top-10.

Martin knackte die Pole-Zeit aus dem Vorjahr von Christian Vietoris (0:47.804 Minuten) um 0,332 Sekunden. Enger hätten die Abstände auf dem Stadtkurs in Nürnberg kaum sein können: Nur 0,055 Sekunden trennen den Polesetter vom fünftplatzierten Auer. Der Belgier freute sich über seine dritte Pole-Position in der DTM: "Es ist unglaublich! Normalerweise waren wir auf dem Norisring nicht so gut, deshalb freue ich mich sehr! Es ist ein großer Schritt nach vorne für BMW. Wir werden kämpfen, dass wir das Ergebnis auch ins Ziel bringen können."

Großer Jubel bei BMW

Auch BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt ist glücklich über das Abschneiden der Münchner. "Es war ein sehr enges Qualifying. Unsere Fahrer haben immer wieder gefunkt: 'In Kurve 4 fallen Regentropfen!'. Da hast du ordentlich Adrenalin und Puls", sagt er. "Mit fünf Autos in den Top-8 am Norisring zu sein ist fantastisch. Es ist eine echte Steigerung und die Jungs haben einen super Job gemacht. Jetzt müssen wir im Rennen nur gut durch die erste Kurve kommen."

Der aktuelle Tabellenführer Rene Rast war zufrieden nach seinem ersten DTM-Qualifying auf dem Norisring. "Ich bin mega happy!", jubelt der Rosberg-Pilot. "Unser Ziel war es, in die Top-5 zu fahren, und das haben wir mit dem zweiten Startplatz erreicht. Im Rennen wird der Abstand zur Konkurrenz allerdings nicht so groß sein, weil die Strecke nicht so reifenmordend ist. BMW ist sehr stark hier und ich erwarte ein enges Rennen."

Für das gute Ergebnis erhalten Martin, Rast und Spengler wertvolle Meisterschaftspunkte: drei für den Polesetter, zwei für Rast und einen für Spengler.

Enttäuschung bei Mercedes

Bei Mercedes war man enttäuscht über das Qualifying-Ergebnis. Abgesehen von Auer lagen die Sternfahrer außerhalb der Top-10. "Es war ein sehr enges und daher schwieriges Qualifying. Für Luggi (Lucas Auer; Anm. d. Red.) war mehr drin, aber in den letzten Runden wurde er leider mehrfach von einem Audi aufgehalten. Das ist natürlich nicht die feine Art", klagt Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz.

Um 13.25 Uhr geht's weiter mit dem ersten Rennen auf dem Norisring.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Norisring

Weitere Artikel:

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

GP von Großbritannien: Qualifying

Mercedes erst im Kiesbett und dann auf Pole!

Während sich George Russell in Q1 im Kiesbett wiederfand, fuhr Kimi Antonelli zur nächsten Pole - Hinter ihm lauern die beiden Ferraris, Enttäuschung bei Verstappen