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24h Nürburgring

161 Teilnehmer gehen an den Start

161 Teilnehmer, darunter 34 GT3-Fahrzeuge, stellen sich in diesem Jahr der Herausforderung 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Fotos: ADAC/Gruppe C GmbH

Für die 45. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring (25.-28. Mai 2017) sind insgesamt 161 Starter gemeldet. Das geht aus der vorläufigen Teilnehmerliste hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Damit legt das Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife im Vergleich zum vergangenen Jahr leicht zu. 2016 waren 159 Teilnehmer gemeldet.

34 Fahrzeuge gehen in der Top-Klasse SP 9 für GT3-Fahrzeuge an den Start. Das sind drei weniger als vor einem Jahr. Allerdings schickt Aston Martin in diesem Jahr kein GT3-Auto mehr ins Rennen, Zakspeed und die Audi race experience sind gar nicht mehr im Feld vertreten. Dennoch sind immerhin noch sieben Hersteller am Start.

Das größte Aufgebot schickt dabei BMW mit zehn GT3-Autos ins Rennen. Schubert, Schnitzer, Rowe und Walkenhorst setzen je zwei M6 GT3 ein, hinzu kommt ein weiterer M6 von Falken und ein Z4 GT3 von Walkenhorst. Nach den bisher zurückhaltenden Vorstellungen der BMW bei den ersten beiden VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen darf man gespannt sein, wie sehr die Münchener beim 24h-Rennen zulegen können.

34 GT3-Autos von sieben Herstellern am Start

Für die Titelverteidiger von Mercedes schicken Black Falcon und HTP je drei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen, hinzu kommt der Haribo-Mercedes. Alle drei Teams standen vor einem Jahr auf dem Podium und zählen auch in diesem Jahr zu den Favoriten. Das gilt auch für die werksunterstützen Audi-Teams WRT und Land sowie für Phoenix. Einen weiteren R8 LMS setzt Car Collection ein.

Nur ein Auto mit Werkspiloten setzt Porsche ein, dafür ist die Startnummer 911 von Manthey aber hochkarätig besetzt. Ob die beiden 911er von Frikadelli und der Falken-Porsche stark genug sind, um über 24 Stunden um vordere Positionen zu kämpfen, muss sich zeigen. Dieser Vorbehalt gilt auch für die drei Bentley von Abt, der Konrad-Lamborghini und der Wochenspiegel-Ferrari sind eher Farbtupfer im GT3-Feld als ernsthafte Siegkandidaten.

Das gilt aber nicht für die beiden SCG003c von Glickenhaus, die in der Klasse SP-X gemeldet sind. Dass die Eigenkonstruktionen von US-Milliardär James Glickenhaus mittlerweile mit den GT3-Boliden mithalten können, hat sich zuletzt beim Qualifikationsrennen gezeigt, als das Team aus Siegkurs liegend kurz vor Rennende durch einen Unfall ausschied. Das große Fragezeichen bei Glickenhaus ist aber nach wie vor die Standfestigkeit.

Opel Manta wieder am Start

Wie üblich klaffen auf der Teilnehmerliste zu diesem Zeitpunkt noch einige Lücken. So sind beispielsweise für die beiden Audi R8 GT4, die am Nürburgring im Rahmen des Entwicklungsprogramms ihren ersten Renneinsatz bestreiten werden, mit Rahel Frey, Peter Terting und Alex Yoong bisher insgesamt nur drei Fahrer genannt.

Auch einige Publikumslieblinge stellen sich in diesem Jahr erneut der Herausforderung 24h Nürburgring. So bringt Titus Dittmann wieder seine Dodge Viper an den Start, und auch der unverwüstliche Opel Manta (inklusive Fuchsschwanz an der Antenne) darf natürlich nicht fehlen.

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