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GT Masters: Hockenheimring

Hofer: „Ab jetzt sind Fehler verboten“

Der 20 Jahre junge Perchtoldsdorfer Max Hofer ist in seinem zweiten Jahr im ADAC GT Masters auf der Jagd nach dem Meistertitel in der Junior Trophy.

Bildquelle: Montaplast by Land Motorsport

Langsam, aber sicher geht es auch beim ADAC GT Masters 2019 in den Endspurt der Meisterschaft. Nächstes Wochenende steht am Samstag, 14., und Sonntag, 15. September, bereits die vorletzte Station auf dem Programm. Schauplatz ist diesmal der traditionsbehaftete Hockenheimring im deutschen Baden-Württemberg.

Dass mit Max Hofer ein Österreicher noch entscheidend in den Titelkampf involviert ist, spricht einerseits für die tolle Entwicklung, die der 20-jährige Perchtoldsdorfer als Pilot im Audi RS8 LMS GT3 gemacht hat, andererseits auch für ein tolles Umfeld, das in Form des deutschen Montaplast by Land Motorsportteams rund um ihn hochprofessionell zur Sache geht.

In der allgemeinen Klasse liegt Max Hofer mit seinem deutschen Rennpartner Christopher Mies, mit dem er sich das Cockpit des 600-PS-Audi teilt, auf dem momentanen dritten Platz. In der GT Masters Junior Trophy lacht der mit 1,92 Meter größte Pilot des gesamten (bis zu 40-köpfigen) Starterfeldes sogar von der Spitze. Klar, dass der Gesamtsieg in dieser Kategorie im Fokus von Max Hofer liegt. „Das wäre schon eine krasse Geschichte, wenn ich mir den Titel des besten Nachwuchsfahrers bereits in meinem zweiten Jahr in der Liga der Supersportwagen holen könnte!“

Von diesem unbestrittenen Karriere-Highlight trennen Max Hofer freilich noch vier Rennen, wobei besonders die nächsten beiden nicht gerade einfach werden. Es gibt nämlich, und daraus macht der Youngster gar kein Geheimnis, Rennstrecken, die er lieber mag als den Hockenheimring. „Ich glaube, dass er von der Topografie her kein Kurs ist, der dem Audi sehr entgegenkommt“, sagt der Niederösterreicher, was seiner Angriffslust freilich keinen Abbruch tut. „Christopher (Anm. Mies) ist ein so erfahrender Tourenwagen-Pilot. Er wird mir sicher helfen und Tipps geben, an welchen Stellen wir das Beste aus unserem Fahrzeug herausholen können. Dann sollte unser Ziel, ein Top-five-Ergebnis, schon machbar sein.“ Ein solcher würde wohl genügen, um Platz drei in der Meisterschaft abzusichern. Und das brächte dann natürlich gleichzeitig auch in der Junior Trophy wichtige Punkte, ehe es dann nur zwei Wochen nach Hockenheim ins alles entscheidende Finale auf den Sachsenring geht. In jedem Fall gilt, so Max Hofer: „Ab jetzt werden Fehler kostbar, das heißt, eigentlich sind sie verboten!“

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