MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GT Masters: Spielberg

Kirchhöfer holt Pole-Position am Sonntag

Corvette erobert die erste Startreihe für das Sonntagsrennen am Österreich-Wochenende des GT-Masters - Kirchhöfer erstmals seit einem Jahr auf Pole.

Bildquelle: ADAC GT Masters

Das zweite Qualifying des GT-Masters-Laufs auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich) stand ganz im Zeichen von Corvette: Die US-Sportwagen holten die Plätze eins und zwei. Die Pole-Position sicherte sich in den Schlussminuten der Sitzung Callaway-Fahrer Marvin Kirchhöfer, der zuletzt vor einem Jahr an gleicher Stelle den ersten Startplatz erobert hatte.

Mit seiner Bestmarke von 1.28,374 Minuten war Kirchhöfer 0,031 Sekunden schneller als Corvette-Markenkollege David Jahn, der für RWT Racing startet. "Wow, was für eine Runde!", so der Jubel von Vorjahressieger Kirchhöfer, der sich das Fahrzeug mit Markus Pommer teilt. "Das war eine meiner besten Runden im GT-Masters. Ich bin super happy, dass sie mir gelungen ist. Nachdem es gestern schon gut lief, bin ich gespannt, was heute im Rennen möglich ist."

Jahn, der sich hinter dem Steuer der RWT-Corvette mit Sven Barth abwechselt, ist nicht ganz zufrieden mit Platz zwei: "Natürlich ist der zweite Platz super. Es wäre aber vielleicht noch mehr drin gewesen. Ich habe am Anfang etwas den Rhythmus verloren, da ich die Lücke zu einem Auto vor mir schneller als erwartet geschlossen habe. Das hat mich etwas aus dem Konzept gebracht. Zudem bin ich heute im Qualifying das erste Mal an diesem Wochenende mit frischen Reifen gefahren. Daher habe ich den 'Peak' der Reifen nicht so gefunden. Ich habe erneut angegriffen. Da waren dann die Reifen aber nicht mehr ganz im optimalen Fenster."

Schnellste Mercedes-Piloten wurden als Dritte Maximilian Götz und Markus Pommer mit einer Rundenzeit von 1.28,504 Minuten. Lokalmatador Thomas Preining sicherte sich und Teamkollege Robert Renauer im Porsche 911 GT3 R von Herberth Motorsport die vierte Position. Die Top 5 komplettierten die Samstagssieger Jens Klingmann und Nicolai Sylvest im BMW M6 GT3 von MRS vor dem Ferrari der österreichischen Mannschaft HB Racing, der von den Ex-Champions Luca Ludwig und Sebastian Asch pilotiert wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

GT Masters: Spielberg

Weitere Artikel:

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.