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Vorschau Mitsubishi

Auf Korsika zählen die Mitsubishi-Piloten nicht zum engeren Favoritenkreis - zu offensichtlich war zuletzt die Performance-Schwäche des Lancer WRC...

Bernhard Eder

"Schwer zu sagen, wo wir stehen..."

Kaum ein Fahrer im aktuellen Feld hat derart viel Korsika-Erfahrung aufzuweisen wie Mitsubishi-Pilot Francois Delecour: der Franzose, der das Event 1993 gewann, kann auf ein Dutzend Starts auf der Mittelmeerinsel zurückblicken.

Ob das genügt, um die bei den letzten Asphalt-Rallye klar ersichtliche Performance-Schwäche des Lancer WRC zu kaschieren, darf zumindest bezweifelt werden. Zuletzt hat Mitsubishi ein 700-Kilometer-Testprogramm auf der Insel abgespult, um das Auto für die kommenden zwei Asphalt-Rallyes (nach Korsika steht die Catalunya auf dem Programm) optimal vorzubereiten.

"Schwer zu sagen, wie groß die Fortschritte, die wir gemacht haben, tatsächlich sind", so Delecour über die letzten Tests. "Ich denke, punkto Set-Up der Vorderradaufhängung sind uns ein paar Schritte nach vor gelungen. Ich persönlich liebe Korsika, Asphalt-Rallyes zählen allerdings nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Vor uns liegt noch einiges an Arbeit, das Team setzt alles daran, dass es eine erfolgreiche Rallye für uns wird."

Delecour´s Teamkollege Alister McRae hat nicht annähernd so viel Korsika-Erfahrung wie der 39-jährige Franzose, war auf der Insel erst dreimal im Einsatz. Die letzten beiden Jahre beendete McRae die Rallye jeweils auf dem zehnten Platz. Für heuer strebt der Schotte einen Platz in den Punkterängen an, wenn er auch weiß, wie schwierig dieses Vorhaben zu realisieren sein wird:

"Meine Korsika-Erfahrung ist nicht übermäßig groß. Viele andere Fahrer – wie z.B. Francois – kennen die Straßen besser. Dennoch gibt´s für mich nur ein Motto: Vollgas geben. Seit Monte Carlo haben wir sehr viel am Auto gearbeitet, ich hoffe, dass sich diese Arbeit in ein gutes Resultat niederschlägt. Ein Punkt wäre eine tolle Sache für mich."

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