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Im „Infineon Team Abt Sportsline“ beim Klassiker

Der Tiroler Karl Wendlinger startet in einem Klasse-Team beim Klassiker, Schnelligkeit und Standfestigkeit passen: „Wendy“ ist optimistisch.

Karl Wendlinger wechselt für kurze Zeit sein Betätigungsfeld: Nach fünf Läufen zur FIA-GT-WM bestreitet der Ex-Formel-1-Pilot am kommenden Wochenende das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Und wie schon im Vorjahr pilotiert Wendlinger einen Abt-Audi TT-R aus dem „Infineon Team Abt Sportsline“!

Der Kufsteiner geht mit sehr viel Optimismus in dieses Traditionsrennen auf der längsten Rennstrecke der Welt: „Wir haben im letzten Jahr mit dem zweiten Gesamtrang bewiesen, dass wir konkurrenzfähig sind. Dazu kommt, dass der Abt-Audi TT-R speziell für dieses Rennen weiterentwickelt wurde, die Schnelligkeit und Standfestigkeit passen, und auch die Testfahrten sehr positiv verlaufen sind.“

Mit dem Holländer Patrick Huisman und dem Deutschen Frank Stippler hat Wendlinger zwei hervorragende Partner: „Beide haben auf der Nordschleife sehr viel Erfahrung. Das ist auf diesem Kurs schon die halbe Miete.“ Als vierter Pilot ist auf dem Auto mit der Startnummer 8 auch noch Christian Abt gemeldet, der neben den beiden Schweden Mattias Ekström und Fredrick Ekblom den zweiten Abt-Audi TT-R (Startnummer 7) fahren wird.

Hinter dem Einsatz der beiden Fahrzeuge steht diesmal die quattro GmbH, die sportliche Tochter der AUDI AG, Unterstützung erhält das Projekt auch von der Audi Sport Kundensportabteilung.

Was ist neu am Abt-Audi TT-R? Die Autos wurden in Kempten total neu aufgebaut, wurden dabei noch konsequenter an die speziellen Bedürfnisse der Nordschleife angepasst als im Vorjahr. Dazu zählt der Einsatz eines Antiblockiersystems (ABS) und ein leistungsstärkerer V8-Motor, der nun rund 485 PS leistet.

Die Erwartungshaltung im Team ist sehr groß: „In diesem Jahr wollen wir gewinnen“, legt sich Teamchef Hans-Jürgen Abt fest. Und Karl Wendlinger kennt das Erfolgsrezept: „Unser Auto ist schnell und standfest. Damit sind die Grundvoraussetzungen gegeben. Wir Fahrer müssen uns sehr clever anstellen. Denn durch das große Starterfeld wird es wieder sehr viel Verkehr auf der Strecke geben. Und schlussendlich müssen wir trachten, jeden auch noch so kleinen Zwischenfall zu vermeiden. Nur so kann man am Ende vorne stehen.“

Und wen sieht der Kufsteiner als die gefährlichsten Gegner? „Bei den Tests hat man gesehen, dass sowohl BMW als auch Opel sehr stark sein werden. Dazu kommen noch einige sehr schnelle Porsche.“

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