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„Da sind die fahrerischen Qualitäten gefragt“

Lauf Nummer 3 findet auf der gefürchteten Nordschleife am Nürburgring statt, Christoph Lampert freut sich auf die Herausforderung!

Am kommenden Wochenende steht für Christoph Lampert das wohl härteste Rennen der Saison auf dem Programm. Denn der dritte Lauf zum Alfa 147 Cup wird am Samstag (12. Juni) im Rahmen des traditionellen „24h-Rennens auf dem Nürburgring“ auf der berüchtigten „Nordschleife“ – der längsten Rennstrecke der Welt – ausgetragen!

Für den jungen Vorarlberger aus dem Rankweiler Team „Autohaus Rohrer“ aber kein Grund, Trübsal zu blasen, im Gegenteil: „Ich freue mich wahnsinnig auf dieses Rennen. Denn die Nordschleife ist zum einen ein echtes Erlebnis, zum anderen sind da die fahrerischen Qualitäten besonders gefragt.“

Nach den Turbulenzen beim Saisonstart in Oschersleben (Lampert wurde im 1. Lauf gleich nach dem Start richtiggehend „abgeschossen“) wurde das Auto total überarbeitet: „Wir haben Christophs Alfa 147 rundum erneuert, der Schaden war größer als zuerst angenommen. Das hat schon weh getan“, sagt Teamchef Thomas Rotheneder, „aber wir sind wieder bestens vorbereitet und guter Dinge.“

Das Rennen in der Eifel hat auch für Lampert eigene Gesetze: „Im Gegensatz zu den sonstigen Sprintrennen geht es aufgrund der Streckenlänge diesmal um die doppelte Distanz, sprich, eine Einführungs- und vier Rennrunden. Da sind wir eine Stunde unterwegs. Was bedeutet, dass wir volltanken müssen, womit sich das Fahrverhalten des Autos komplett ändert. Da gilt es, in den Zeittrainings die richtige Abstimmung zu finden.“

Um den Kurs besser kennen zu lernen („Ich bin im Vorjahr das erste Mal gefahren“) wird der Feldkircher die Nordschleife vorher noch einmal mit dem Privatauto abfahren: „Die Strecke hat so viele Tücken, da muss man versuchen, sich jeden Winkel einzuprägen.“ Die Zielsetzung ist klar: „Ich will unbedingt auf das Podium. Schließlich habe ich nach dem verkorksten Auftakt-Wochenende ja einiges an Punkten aufzuholen.“

In der Gesamtwertung liegt Lampert nach zwei Läufen mit 12 Zählern derzeit an der 14. Stelle. Punktegleich in Führung die beiden Deutschen Markus Lungstrass und Martin Tschornia (jeweils 45 Zähler).

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.