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Quer, querer, Lampelmaier

Max Lampelmaier und Ralf Rollmann fahren mit sensationellen Zeiten in der Steiermark zur Titelverteidigung bei den Historischen.

Der alte und neue Staatsmeister in der Österreichischen Rallyemeisterschaft für historische Automobile heißt Max Lampelmaier.

Gemeinsam mit seinem Beifahrer Ralf Rollmann konnte der Mattseer mit einem Klassensieg der Steiermark-Rallye den Titelgewinn sicherstellen, wobei ein beeindruckender 11. Gesamtrang die Überlegenheit der Hundeknochen-Glüher deutlich untermauert.

Der schärfste Verfolger, Leo Theuretsbacher auf BMW, belegte in der historischen Klasse Platz 4, was ihm letztendlich den Vizestaatsmeistertitel mit einem Rückstand von 16 Punkten auf Lampelmaier bringt.

Der Saisonauftakt gestaltete sich für das Duo Lampelmaier/Rollmann ziemlich unspektakulär, denn sowohl bei der Jänner- als auch der Burgenland-Rallye blieb der blauweiße Escort MkI in der Garage.

Der Grund: Intensive Vorbereitungen für den Umbau des Autohauses Lampelmaier in Mattsee. Zum ersten Einsatz kam es bei der Pirelli-Rallye im Lavanttal, wo sich Lampelmaier den obersten Platz am Stockerl sicherte. Und der dürfte ihm sichtlich gefallen haben, denn auch bei allen fünf weiteren Rallyes dieser Saison reihten sich Lampelmaier/Rollmann jeweils auf Platz 1.

Um ein wenig Abwechslung in den Rennkalender zu bringen startete Max Lampelmaier bei zwei Bergrennen, knallte dabei einen Klassensieg auf den Rechberg und belegte Platz 2 in St. Agatha.

Während der gesamten Meisterschaft konnte Lampelmaier unter dem Motto „Schneller ankommen“ nicht nur einen Klassensieg nach dem anderen heimfahren, es gelang ihm auch jedes Mal mit seinem 30 Jahre alten Escort Mk I, Konkurrenten mit wesentlich jüngeren, leistungsstärkeren Autos hinter sich zu lassen. Eine Frage des technischen Aufwandes?

Dazu der Champion: „Wir haben heuer zwei Mal die Bremsbeläge und Zündkerzen getauscht und natürlich auch Ölwechsel gemacht. Ansonst schlug noch ein Frontblech zu Buche, da waren wir bei der Castrol-Rallye ein wenig zu motiviert.“

Resumée: Mit High-Speed ohne Hi-tech kommt man auch zum Erfolg!

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