Offroad

Inhalt

Honda CR-V 1.6 i-DTEC Lifestyle - im Test

Segeln ohne Schlamm

Hondas SUV CR-V ist nun als neues Einstiegsmodell zu haben. Ein 120 PS starker Diesel und Allradverzicht entlasten das Geldbörsel auf lange Sicht.

Bernhard Reichel

Hier geht's zu den Bildern

Wozu Allradantrieb spazieren führen und mit ausufernder Reserveleistung durch den Tag stauen? Kompakte SUV mit Frontantrieb gibt es schon lang, und sie verkaufen sich auch fast immer besser als ihre Allrad-Brüder. Auch bei Honda soll nun eine neue Einstiegsvariante des CR-V für Europa die Vorteile am unbemerkten Verzicht verdeutlichen.

Der neue 1.6 Liter kleine Vierzylinder-Turbodiesel leistet bereits im Civic lobenswerte Arbeit. Die maximale Leistung von 120 PS liegt bei 4.000 U/min an, das höchste Drehmoment von 300 Nm bei 2.000 U/min. Mit weiteren Optimierungen und Anpassungen an Fahrwerk und Bremsen geriet das Fahrzeug um mehr als 100 Kilo leichter als die starke Diesel-Variante mit Allradantrieb.

Das Design wirkt robust, deutlich klarer und zeitloser als beim Vorgänger. Scheinwerfer und Kühlergrill sind wieder als ein Element gestaltet, dessen Linienführung nach unten gespiegelt auch den Stoßfänger zeichnet. Freundlich und seriös wirkt dieser gefällige Auftritt.

Mit 4,6 Meter Außenlänge gehört der CR-V zu den größeren Vertreter der „kompakten“ SUV. Die Breite von mehr als 1,8 Meter parkt sich im Alltag nicht immer einfach ein. In Normparkplätzen helfen dann auch die großen Öffnungswinkel der Türen wenig.

Der Innenraum wirkt luftig und logisch gestaltet. Ein Blick auf die Mittelkonsole belegt, dass man trotz manueller Handbremse auch noch Becherhalter und Ablagen unterbringen kann. Die hohe Position des Schalthebels ist eine gute Idee. Auch insgesamt stimmt die Ergonomie. Einzig der Bildschirm samt seiner Knöpfe und Regler könnte sich eine Spur stärker zum Fahrer neigen.

Die Sitze sind sehr bequem und erlauben eine hohe Sitzposition. Der Materialeindruck des Testwagen ist hochwertig, die wenigen sichtbaren Kunststoffe drängen sich nicht auf und scheinen unempfindlich gegen leichte Kratzer.

Das ohnehin schon praktische Brillenfach am Dach lässt halb eingerastet dank eines gebogenen Spiegels den Nachwuchs im Fond beobachten. Dort lässt es sich sehr gut auskommen, Bein- und Kopffreiheit sind reichlich vorhanden. Ebenso das Ladevolumen von 589 Litern, das sich mit beinahe flach umklappbaren Rücksitzen auf 1.669 Liter erweitern lässt. Besonders hilfreich ist die trotz hoher Bodenfreiheit sehr niedrige Ladekante.

Ob die 120 Pferde des Honda CR-V i-DTEC im Alltag reichen, und ob sie wirklich sparsam sind, lesen Sie auf Seite 2.

Weitere Testdetails:

Preis und Ausstattung
Drucken
Seite 2 Seite 2 Seite 2 Seite 2

Ähnliche Themen:

20.11.2016
Power-Plug

Benziner plus Elektromotor vereinen sich beim Mercedes C 350 e zu einer Gesamtleistung von 279 PS. Wir testen den Plug-in-Hybriden als Kombi.

16.11.2016
Mehr von allem

Volkswagen baut den Crafter wieder selbst - mit mehr Volumen, mehr Nutzlast, mehr Leistung. Stärkste Seite sind aber die Fahreigenschaften.

07.11.2016
Herrlich ehrlich

Ford Focus RS im Test: Allrad und erlesene Sport-Zutaten verkünden gesunde politische Inkorrektheit und herrlich ehrliche Fahrfreude.

Honda CR-V 1.6 i-DTEC Lifestyle - im Test

Neue Zeitrechnung Jubiläum: 20 Jahre Porsche 911 GT3

1999 wurde auf dem Genfer Salon der erste Porsche 911 GT3 enthüllt. Ein kompromissloses Leichtgewicht-Sportmodell mit Saugmotor ist er bis heute.

Formel 1: Interview Leclerc mit erster Saisonhälfte zufrieden

Charles Leclerc blickt auf sein erstes halbes Jahr als Ferrari-Fahrer zurück - Der 21-Jährige ist zufrieden, weiß aber auch, dass er noch viel verbessern muss.

Histo Cup: Slovakiaring TCM: Actionreiches Rennwochenende

Ernst Kirchmayr und Clemens Stadler hießen die Sprintsieger beim fünften TCM-Rennwochenende auf dem bei den Piloten äußerst beliebten Slovakiaring.

Rupert Hollaus Event Hollaus-Event wirft Schatten voraus

Von 7. bis 15. September gedenkt Traisen wieder dem einzigen österreichischen Straßen-Motorrad-Weltmeister.