RALLYE

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"Ich komme immer besser zurecht"

David Doppelreiter schlägt sich "Down Under" bis dato sehr wacker, nach der 2. Etappe liegt der Niederösterreicher auf dem 5. Zwischenrang.

David Doppelreiter fühlt sich mit Fortdauer der Rallye in seinem neuen Fahrzeug, dem Mitsubishi Evo VII sichtlich wohl. Er konnte sich auf der zweiten Etappe der Rally of Canberra in der Gesamtwertung um insgesamt 10 Ränge verbessern. Am Ende des zweiten Tages liegt er und sein Copilot Ola Floene nun am 5. Zwischenrang in der Asien Pazifik Meisterschaft, was gleichbedeutend mit 4 Meisterschaftspunkten wäre. Mit jedem Kilometer wird das Gefühl für den australischen Schotter besser.

David: „Ich komme mit dem Fahrzeug immer besser zurecht. Für mich ist es hier die erste Schotterrallye und das ganze noch dazu mit einem für mich völlig ungewohnten Fahrzeug. Der allradgetriebene Mitsubishi verhält sich völlig anders als die frontgetriebenen Fahrzeuge, die ich sonst gewohnt bin. Leider hat das Auto noch etwas zuviel Übersteuern, was zwar sehr spektakulär für die Zuseher ist, aber auch immer wieder etwas Zeit kostet. Leider können wir am Auto aber nichts mehr ändern, weil die Differenziale plombiert sind.“

Die geringe Streckenkenntnis hat sich am zweiten Tag nicht so sehr negativ ausgewirkt, da die Strecke heute leichter einzusehen war. Der Umstand, dass die Sonderprüfungen heute dreimal befahren wurden kam David dabei entgegen.

„Wir haben während des ersten Befahrens Änderungen im Aufschrieb vorgenommen, diese dann beim zweiten mal umgesetzt, und uns so von den Zeiten her enorm gesteigert. Am Ende des Tages waren wir dann wirklich schon sehr schnell unterwegs und die Zeitrückstände zur Spitze sind mittlerweile sehr gering.“

Am dritten Tag stehen noch weitere 7 Sonderprüfungen auf dem Programm, die noch etwas härter werden dürften: “Die Sonderprüfungen sind geprägt von groben Steinen und Felsbrocken. Wir haben heute noch das Auto etwas höher gestellt, und ich werde aufpassen müssen, keinen Plattfuß einzufangen. Wir werden es morgen eher vorsichtig angehen und versuchen die Meisterschaftspunkte nach Hause zu fahren.“

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