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Action garantiert

Der Startschuss zur Oberland-Rallye - dem Auftakt der Deutschen Rallye-Meisterschaft - ist gefallen, die DRM ist besser besetzt als im Vorjahr.

Ein stimmungsvoller und unerwartet spannungsreicher Auftakt war der Shakedown am Donnerstagabend vor dem Start zur ADAC Rallye Oberland. Gleich zwei Dutzend Teams nutzten die Trainingsgelegenheit, ihr Fahrzeug auf dem Rundkurs bei Altenstadt zu bewegen. Die ab der Dämmerung aufblitzenden Scheinwerfer-Batterien sorgten dabei für „rallyegerechte“ Beleuchtung.

Für fragende Gesichter sorgten hingegen die Starter in der Super-1600-Klasse: Die eigentlich angemeldeten Carsten Mohe (Renault Clio Super 1600) und Lars Anders (Peugeot 206 Super 1600) traten nicht an. Lokalmatador Niki Schelle machte nach einem nur kurzen Roll-out mit dem Suzuki Ignis Super 1600 ebenso sehr früh Feierabend wie Sven Haaf (Citroën Saxo Super 1600), der den Shakedown abbrach, um sein besorgniserregend klingendes Getriebe wechseln zu lassen.

Tolles Einschreibe-Ergebnis

Bereits vor dem ersten SP-Kilometer verzeichnet die DRM ein deutlich gestiegenes Interesse bei den Aktiven. 45 Teams haben sich vor der ADAC Rallye Oberland fest in die Meisterschaft eingeschrieben – schon eine Woche vor Nennungsschluss ist die DRM damit besser besetzt als im vergangenen Jahr.

Mit sieben Nennungen in der Divison 1 (Gruppe-A-Fahrzeuge über zwei Liter Hubraum) ist die Spitze des Feldes sehr stark besetzt. Zwei Golf-Kit-Cars und gleich fünf Super-1600-Fahrzeuge lassen zusätzlich auf reichlich Rallye-Action bei den acht Läufen der Saison 2004 hoffen. Traditionell stark besetzt sind auch die Gruppe-N-Divisionen.

Zehn Starter in der Division 4 (Gruppe N über zwei Liter Hubraum) versprechen Spannung im Fight von Hermann Gassner mit seinen direkten Konkurrenten. 18 weitere Starter finden sich in der „kleinen“ Gruppe N (bis zwei Liter Hubraum – Division 5), in der sich unter anderem auch viele Teams aus dem ADAC-Rallye-Junior-Cup eingeschrieben haben.

Pünktlich zum Saisonbeginn ist auch die jüngste DRM-Division nochmals gewachsen: Mit Siggi Steinacker (VW Golf TDI) bekommen Markus Fahrner im Werks-Skoda Fabia RS sowie Chris Senz (Seat Ibiza TDI) in der Diesel-Division 6 Konkurrenz.

Cup-Sieger im Doppelpack

Zwei vielversprechende junge Konkurrenten blasen in der Saison 2004 zur Jagd auf Gruppe-N-Altmeister Hermann Gassner. Der amtierende Champion im ADAC Rallye-Junior-Cup, Maik Steudten, startet dabei sogar im Meisterteam von Hermann Gassner. Zusammen mit Co Thomas Fuchs wird der Schongauer einen neu aufgebauten Gruppe-N-Lancer Evo VI pilotieren.

Nach einer kurzen Sitzprobe konnte Steudten den Lancer erstmals am Donnerstag beim Shakedown fahren. Neben Gassner trifft er dabei auch auf Ronny Amm, den Cup-Sieger von 2002. Der hat gemeinsam mit Co-Pilot René Tonn für 2004 einen neuen Evo VI aufgebaut – wie 03 mit einem spektakulären Design.

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