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Technische Defekte bremsen Peugeot ein

Die anfällige Technik des Peugeot 307 WRC macht auch auf Sardinien die Chancen beider Piloten zunichte, Grönholm rettet immerhin Rang sieben.

Mit einem siebten Rang beendete Marcus Grönholm im Peugeot 307 WRC die Rallye Sardinien. Insgesamt vier Bestzeiten verbuchte der Peugeot-Werkspilot beim 13. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf den extrem harten und engen Schotterstrecken der Mittelmeerinsel. Der Weltmeister der Jahre 2000 und 2002 hatte bis zum Beginn der zweiten Etappe den zweiten Platz belegt, verlor dann aber insgesamt 25 Minuten durch einen defekten Turbolader. Danach startete Grönholm eine starke Aufholjagd, die ihn vom 21. Rang noch bis auf den siebten Platz vorbrachte. Damit sammelte der Finne noch zwei Punkte für die Fahrer-Weltmeisterschaft und vier Zähler für Peugeot in der Marken-Wertung.

"Es war eine harte und enttäuschende Rallye", erklärte Marcus Grönholm im Ziel. "Ich habe erst Zeit gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden. Danach konnte ich einmal mehr beweisen, dass der 307 WRC das Potenzial hat, auf Schotter zu siegen. Nun jedoch blicke ich nach vorn, ich möchte bei den nächsten beiden Rallyes auf Korsika und Spanien den Speed des Autos auf Asphalt demonstrieren."

Marcus Grönholms Teamkollege Harri Rovanperä schied am zweiten Tag auf Rang sechs liegend mit einem Antriebsdefekt aus. "Ich hatte zunächst Schwierigkeiten, Gänge einzulegen. Danach verlor ich den ersten, dann den zweiten und dritten Gang. Zuletzt blieb die Schaltung im ersten Gang stecken, ich konnte nicht mehr weiter fahren. Der Ausfall ist frustrierend, denn ich bin mir sicher, dass wir einige Plätze aufgeholt hätten", kommentierte der Finne.

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, war ebenfalls enttäuscht. "Wieder einmal reisen wir ohne Podiumsplatz nach Hause", so der Italiener. "Marcus und Harri haben ihr Bestes gegeben. Es gibt noch viel Arbeit zu erledigen. Doch wir geben nicht auf."

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