RALLYE

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Respekt vor der unbekannten Herausforderung

Nach dem Shakedown zeigen sich die Fahrer beeindruckt, laut Solberg könnte es „die härteste Rallye werden, die ich jemals gefahren bin.“

Schon die kurze Shakedown-Prüfung hat den Piloten offensichtlich gehörigen Respekt abverlangt: „Das könnte meine härteste Rallye werden“, meint Subaru-Pilot Petter Solberg, der auf Sardinien unbedingt den Sieg holen muss, um seine kleine Chance auf den WM-Titel zu wahren. „Ich habe beim Erstellen meines Schriebs sicher die Hälfte von dem übersehen, das ich aufschreiben hätte sollen. Ich denke, hier werden viele Leute einige Probleme bekommen…“

Die Piloten zeigten sich besonders von den extrem schmalen Straßenabschnitten beeindruckt. Schon mit dem kleinsten Fehler oder Quersteher könnte die Rallye beendet sein, war der einhellige Tenor.

Einen weiteren wichtigen Faktor wird die Veränderung der Straßen zwischen erstem und zweitem Durchgang darstellen, die Geschwindigkeiten dürften bei der zweiten Durchfahrt viel höher sein. Das Wetter soll am Wochenende übrigens trocken und warm werden.

Trotz der schwierigen Strecken zeigte sich der große WM-Favorit Sebastien Loeb relaxed: „Nachdem, was ich bis jetzt gesehen habe, mag ich diese Rallye. Wir hatten weder bei der Besichtigung, noch beim Shakedown irgendwelche Probleme. Angriff kommt nicht in Frage, ich werde abwartend fahren und nichts riskieren“, so der Citroen-Pilot.

Schnellster Mann beim Shakedown war indes Marcus Grönholm. Der Finne war knapp schneller als das Ford-Duo Francois Duval und Markko Märtin: „Keine Probleme beim Shakedown. Wir sind nur ein paar Mal gefahren, aber das reicht. Das Peugeot 307 WRC fühlt sich richtig gut an, aber ich weiß noch nicht, was mich auf dieser Rallye erwartet. Trotzdem: Die Strecken sollten mir liegen, wir werden sehen.“

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