RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Vorteil Peugeot?

Während Rovanperä im Vorjahr die WM-Generalprobe auf Sardinien bestritt und bereits Erfahrung sammelte, hofft auch Grönholm auf ein gutes Ergebnis.

Erstmals ist die Mittelmeerinsel Sardinien Schauplatz einer WM-Rallye. Die Schotter-Rallye, die rund um den Touristenort Olbia ausgetragen wird, löst damit die Asphalt-Veranstaltung bei San Remo ab.

Während für fast alle Fahrer der Rallye-Weltmeisterschaft die 19 Wertungsprüfungen der Rallye Sardinien über insgesamt 387 Kilometer Neuland sind, hat Peugeot-Werkspilot Harri Rovanperä bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt:

Der Finne gewann im Vorjahr die traditionsreiche Rallye Costa Smeralda, die WM-Generalprobe auf der Insel, mit einem Peugeot 206 WRC. "Es war eine schöne Veranstaltung mit breiten und schnellen Strecken – wegen des harten Untergrunds sehr gut zu fahren", erklärt Harri Rovanperä.

Der Schotter-Spezialist, der mit seinem Peugeot 307 WRC den achten Rang in der Fahrer-WM belegt, hat wertvolle Tipps für das Team und will von den Erfahrungen aus dem Vorjahr profitieren: "Ich weiß noch nicht, ob die Prüfungen dieses Mal ähnlich sind. Ich hoffe es, und zwar nicht nur, weil ich dann einen Vorteil hätte, sondern auch, weil ich diese Strecken so toll fand."

Hoch motiviert geht auch Teamkollege Marcus Grönholm in den viertletzten Saisonlauf mit Start und Ziel an der Costa Smeralda. "Wir haben bereits zweimal auf Sardinien getestet", erklärt der Finne, der bei den meisten WM-Rallyes in der laufenden Saison schon viele Bestzeiten fuhr und bei seinem WM-Heimspiel in Finnland den ersten Sieg mit dem Peugeot 307 WRC errang.

"Die Strecken erinnern mich an die Prüfungen in Argentinien oder früher bei der Rallye Portugal", erläutert der Weltmeister der Jahre 2000 und 2002, der den fünften Platz in der Fahrer-WM belegt. "Bei heißem Wetter dürfte der hohe Reifenverschleiß auf den harten Prüfungen eine Schlüsselrolle spielen. Doch wir sind nach unseren Testfahrten optimal vorbereitet."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Italien

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.