RALLYE

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Erschöpft, aber zufrieden

Zwar nicht mit dem erhofften Sieg in der Mitropa-Cup-Wertung aber dennoch zufrieden kommen Andreas Waldherr und Hannes Danzinger aus Italien zurück.

Um viele Erfahrung reicher, mit zwei Zentimeter größeren Oberarmumfang und der Gewissheit, dass die VW Golf Kit-Cars auch die winkeligsten Streckenführungen ganz schön zügig bewältigen, kamen die Österreicher Andreas Waldherr und Hannes Danzinger von der „Rally delle Alpi Orientali“, einer zur italienischen Meisterschaft, zum Mitropacup und zur Europameisterschaft zählenden Rallye aus der Gegend Udine/Cividale in ihre Heimat zurück.

Andreas Waldherr, mit Co Richard Jeitler, beendete die Rallye als bester Ausländer, auf dem 11. Rang des Gesamtklassements und zog folgendes Resümee: „In Friaul habe ich neben dem guten Schinken aus San Daniele auch echte wilde Piloten, vor allem in der Klasse der Super-1600, kennen gelernt."

"Größtenteils wurde auch noch mit den Messern zwischen den Zähnen gefahren. Unglaublich, wie hart dieser italienische Meisterschaftslauf ist. Eigentlich wollte ich ganz vorne an der Spitze mitfahren, doch schon nach der ersten Sonderprüfung habe ich gesehen, dass dies keinen Sinn macht."

"Die Streckenführungen der SP's waren zu schmal, zu winkelig mit einer Kehre nach der anderen. Hier waren die Super-1600 gegenüber meinem Golf-Kit-Car, bedingt durch die Wagengröße, echt im Vorteil. Außerdem kennen die Italiener diesen Meisterschaftslauf seit vielen Jahren und die schlechtesten Piloten sind sie gerade auch nicht."

"Somit habe ich mich auf den Mitropacup konzentriert und nur den Führenden, De Cecco, der in Udine einen Platz und 30 Sekunden vor mir gewertet wurde, im Auge gehabt. Zu meiner Freude habe ich den Golf ohne Kratzer in das Ziel gebracht, obwohl er zeitweise für die Streckenführung zu breit war."

Andreas Waldherr schob sich mit seiner Leistung in Italien auf dem zweiten Platz der Mitropacup-Wertung vor und wird aus diesem Grund am 23.Oktober beim letzten Lauf des Mitropacups 2004, die 3-Städte Rallye (D), an den Start gehen.

Das Endergebnis der Rallye: Giandomenico Basso (Fiat Punto 1,6) vor Piero Longhi und Andrea Novarra (beide Subaru Impreza).
Der junge Hannes Danzinger, mit Co Fredi Fuchs, der auch auf heimischen Rallyeboden des Öfteren aufzeigte, diktierte mit seinem VW Golf TDI Kit-Car die Dieselklasse nach Belieben.

Danzinger: „Mit meinem VW-TDI Kit-Car bin ich in der Diesel-Technologie meilenweit von anderen Fahrzeugherstellern entfernt. Es war eine Freude den Golf einmal 210 SP-Kilometer lang in Kurvenorgien zu bewegen. Ich habe in Italien viel an Fahr-Praxis gewonnen.“

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