RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Panizzi träumt vom Sieg

Gilles Panizzi möchte bei seiner Heimrallye zumindest auf's Stockerl fahren, auch Rovanperä und Galli zeigen sich zuversichtlich.

Auf Korsika greifen gleich mehrere Rallye-Teams auf französische Asphalt-Spezialisten zurück. So auch Mitsubishi, wo Gilles Panizzi als zweiter Fahrer nominiert wurde.

Der Franzose hat die Rallye nicht weniger als zehn Mal bestritten, gewann 1997 in der 2-Liter-Meisterschaft und feierte 2000 und 2002 auf Korsika den Meisterschaftsgewinn. In den Jahren 2001 und 2003 wurde er Zweiter, respektive Sechster.

"Ich liebe die Rallye – es ist die beste Asphalt-Rallye der Welt", schwärmt Panizzi. "Ich werde mein Bestes geben und hoffe, dass es wie in Monte-Carlo laufen wird. Ich würde gerne gewinnen, aber das Wetter wird auch eine wichtige Rolle spielen, genau wie die richtige Reifenwahl. Das Podest ist jedenfalls möglich und wenn das passieren sollte, wäre ich sehr, sehr glücklich."

Teamkollege Harri Rovanperä hat nicht so viel Erfahrung in Korsika. Der Finne bestritt die Rallye 1999, 2001 und 2002, aber die Korsika Rallye 2002 war dann auch zugleich seine letzte Asphalt-Rallye bis zur Deutschland Rallye 2005.

"Das Wichtigste ist, dass unser Korsika-Test gut verlaufen ist und ich ein gutes Setup habe", machte Rovanperä klar. "Ich ziehe für die Rallye trockenes Wetter vor, denn dann sind die Straßenbedingungen vorhersehbarer, aber das ist wahrscheinlich nicht das Beste für unser Paket. Korsika ist eine winklige, schwierige und schnelle Rallye und sie wird mit Sicherheit nicht einfach werden – egal wie das Wetter ist."

Mitsubishis dritter Fahrer, Gigi Galli, hat die Rallye dreimal in einem Mitsubishi Gruppe N Fahrzeug bestritten, aber nie beendet. In Deutschland erzielte Galli mit Platz fünf immerhin sein bestes Resultat und das bei seiner erst zweiten Asphalt-Rallye in einem WRC.

"Ich denke, dass Korsika die wichtigste Asphalt-Rallye ist", so Galli. "Die Wertungsprüfungen sind sehr lang mit durchschnittlich 30 Kilometer Länge. Nur die letzte WP ist mit 15 Kilometern "kurz". Es wird also hart werden für die Fahrzeuge, Fahrer und Reifen. Dennoch bin ich mit meinem Asphalt-Setup zufrieden und wenngleich es in Deutschland schwer war, so habe ich mich auf jeden Fall verbessert und hoffe, dass wir gute Resultate einfahren werden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Frankreich

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.