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WRC-Doppelführung zum Auftakt

Auf dem als Super-Stage gefahrenen Rundkurs holt Vojtech die Bestzeit vor Trneny und Gaßner, Baumschlager Vierter, Mörtl Sechster.

Zum Auftakt der Sumava-Rallye in Tschechien galt es am Freitag Nachmittag zunächst fünf Runden auf dem Rundkurs in Klatovy zu drehen.

Auf den insgesamt knapp 20 Kilometern war schließlich Stepan Vojtech im Peugeot 206 WRC mit Abstand der Schnellste. Auch Platz zwei ging mit Karel Trneny an einen WRC-Piloten, Trneny lag 22,1 Sekunden hinter Vojtech.

Mit Platz drei stellte einmal mehr Hermann Gaßner sein Können unter Beweis, das bayrische Rallye-Urgestein holte sich damit auch die Gruppe-N-Bestzeit und verwies sämtliche Lokalmatadore auf die Plätze.

Gegen Gaßner kam auch Raimund Baumschlager im Gr.A-Mitsubishi nicht an, 3,5 Sekunden dahinter musste er vorerst mit Rang vier vorlieb nehmen:

„Schon im Vorjahr habe ich viel Zeit auf Vojtech verloren, auf dem feuchten Asphalt können die WRC’s ihre ganze Kraft ausspielen. Das es heuer auf den 19,6 Kilometern etwas mehr ist lag daran, dass sich Vaclav Pech vor mir gedreht hat und ich auf ihn auflief und aufgehalten wurde.“

Pech wurde trotz des Drehers Fünfter, gefolgt vom Kärntner Achim Mörtl (3. Gr.N), der als Gruppe-N-Leader der Gesamtwertung in die Sumava-Rallye gestartet ist. Toto Wolff belegt nach der Super-Special mit einem Rückstand von 39,5 Sekunden Rang zehn im Gesamtklassement:

„Ich bin voll zufrieden, wir sind total defensiv gefahren, haben überhaupt nichts riskiert. Der Rundkurs war absolut schwierig zu fahren, die Geraden waren zwar trocken, in den Kurven war aber viel Schlamm und machte die ganze Sache sehr rutschig.“

Wie auch bei der IQ-Jänner-Rallye sorgte Franz Sonnleitner im betagten Mitsubishi EVO III der seriennahen Gruppe N neuerlich für Aufsehen.

Mit einer Zeit von 11:24,0 Minuten (15. Gesamtrang) ließ er Franz Wittmann jun. im Gruppe A Boliden um 2,9 Sekunden hinter sich, auch Willi Stengg im N4 Mitsubishi musste sich um 19,7 Sekunden geschlagen geben und liegt im Gesamtklassement nur auf Rang 22.

Noch schlechter erging es Ernst Haneder, der Bäckermeister im EVO VIII kam nicht über Rang 25 und die 17. Position in der Gruppe N hinaus.

In der Dieselklasse gab wie schon im Mühlviertel Martin Fischerlehner den Ton an, 33 Sekunden dahinter Lokalmatador Oldrich Bocek, Michael Kogler mit 48,3 Sekunden Rückstand Dritter. Michael Böhm musste den Start wegen einer Schulterverletzung seines Beifahrers Günther Schmirl kurzfristig absagen.

Morgen Samstag geht's in Klatovy dann richtig los, die erste SP startet um 08:34 Uhr, insgesamt stehen nicht weniger als 12 Sonderprüfungen auf dem Programm.

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