RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zahlen, Daten, Fakten

Favoriten, wohin man schaut: Bei der Mühlviertel-Rallye ist Gaßner der Tip für den Gesamtsieg, aber wer macht die Punkte in der Challenge?

Claus-Peter Pozdnik

Gaßner/Thannhäuser: Die logischen Sieger?

Die Liste der Erfolge der beiden Ausnahmekönner ist lang: 2 x Deutscher Rallye Champion gesamt (1995 / 2003), 12 x Gruppe-N – Champion Deutschland, 1 x Gruppe-N- DRS-Champion, 5 x Deutscher Rallye-Vizemeister, 4 x Österreichischer Gr. – N – Staatsmeister, 3 x Vizestaatsmeister Gruppe N Österreich, 1 x Rallye-Mitropacup – Sieger, 3 x Gruppe – N – Sieger Rallye-WM-Lauf Deutschland, 1 x SP-Triumph b. Monte Carlo-WM-Lauf (2001),... - Aber in dieser Statistik fehlen einige Zeilen.

Denn wiewohl er bereits anno 2004 und 2005 bei der „Mühlviertel“ bereits gestartet ist - rund um Perg war ihm und Karin das Glück bislang nicht hold. Anno 2004 landeten Gaßner/ Thannhäuser hinter Sieger Baumschlager und dem Deutschen Markus Moufang auf Rang drei. Und ein Jahr später waren es neuerlich Baumschlager und der Wiener Toto Wolff, die Gaßner/Thannhäuser den großen Triumph vermasselten.

Angesichts der restlichen Konkurrenz zweifelt kein Fachmann am Sieg des Bayern-Duos. Dass die Annahme, Gaßner bereits zusammen mit Thannhäuser vorab als neuen Sieger der Mühlviertel-Rallye hinauszuposaunen, sehr wohl gerechtfertigt ist, zeigt die Statistik des laufenden Erfolgsjahres: Siege bei der Bayern Oberland-Rallye, Osternrallye Tiefenbach, Litermont-Rallye, Hessenrallye Vogelsberg, Rallye Maribor und Eifel-Rallye.

Wer macht die ARC-Punkte?

Gaßner/Thannhäuser können bei der zur ARC zählenden Rallye nicht punkten. Hier sind die bisher erfolgreichsten Teams des Veranstalter-Clubs TRT voraussichtlich die „Hamsterer“, wie das Team Markus Huber/Simon Schmiedinger, die zuletzt die Althofen-Rallye gewonnen haben, sowie ARC-Triumphator 2006, Wolfgang Schmollngruber mit Kopilot Wolfgang Wiesinger, die derzeit hinter Leader Sascha Plöderl am 2. Platz gelistet sind.

Einige Zahlen zur Statistik:

Termin: 28. Juli 2007
Startzeit: 08:00 Uhr
Zielzeit (voraussichtlich): 19:35 Uhr
Strecken-Gesamtlänge : 215 km
SP-Länge : 124 km
Anzahl d. SPs : 7
Längste SP : 28,73 km (Allerheiligen)
Kürzeste SP : 9,3 km (Arbing)
Rallye-Strecke durch
Folgende Gemeinden : Perg (Service-Zentrum)
Saxen (SP1, 3, 5)
Baumgartenberg (SP 1, 3, 5)
Mitterkirchen (SP 1, 3, 5)
Arbing (SP 2, 4)
Allerheiligen (SP 6, 7)
Tragwein (SP 6, 7)
Schwertberg (SP 6, 7)
Gesamtteilnehmer : ca. 100 Teams
davon ARC-angemeldet 42 Teams
Ausländische Teilnehmer : 8 Teams aus Deutschland + 2 Copiloten aus D
22 Fahrzeugmarken: Alfa Romeo – Austin Healey -Audi – BMW – Citroen - Honda – Mazda – Mitsubishi – Mercedes – Opel – Porsche – Peugeot – Renault – Seat – Skoda – Suzuki – Toyota – Volvo
Beliebteste Fahrzeugmarken: Mitsubishi (15), Subaru (5), Mazda (6)
KFZ-Divisionen/ Gruppen : A (25) / N (16) / D (6) / VOL (1) / H (30) / HIST (13)
OÖ. Rallye-Clubs/-Teams : TRT (4 Teams) aus Tragwein
MSC Molln (2 Teams)
MSC Rosenau (3 Teams)
RC Mühlviertel (9 Teams)
RC Perg (24 Teams)
Zuschauer anno 2006: 25.000 (Schätzung d. Gendamerie)

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

Neue Bilder und Videos des Toyota-Prototyps für 2027 sind aufgetaucht - Das Auto sieht nun deutlich anders aus als beim vorherigen Test in Portugal

Ogier sieht alten Hunger

Ott Tänak testet Toyotas 2027er WRC

Ott Tänak hat den WRC-Zirkus verlassen, fährt aber längst wieder Toyota - Der Este testete den 2027er-Prototypen bereits zweimal - Ogier glaubt: Der Hunger ist zurück

Nicht im Cockpit, sondern als Unterstützer seines Sohne Samuel kehrt Andy Hulak aktiv in den Motorsport zurück. Dank Erich Petrakovits gibt Samuel am 17. Mai sein Debüt im Peugeot 206 RX Cup.

WRC Rallye Portugal 2026: Bericht

Erster Saisonsieg für Hyundai und Neuville

Nach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Sebastien Ogier gewinnt Thierry Neuville die Rallye Portugal, die von schwierigen Bedingungen geprägt war

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.