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Unerwartete Aufwertung

Nur mehr 2 ARC-Wertungsläufe – Punkten wird lebensnotwendig - Entscheidungen fallen im Marathon-„flatout“ von Allerheiligen!

Claus-Peter Pozdnik

Lokale Kids & Jugendliche feiern schon vorab: Die 4. Nat. Mühlviertel-Rallye des lokalen Veranstalters TRT aus Tragwein wurde letztes Wochenende kräftig aufgewertet. Nicht durch einen zusätzlichen Rallye-Megastar, sondern durch die Tatsache, dass kurzfristig der nächste ARC-Wertungslauf in NÖ, der „Rallye-Sprint“ letztes Wochenende und damit extrem kurzfristig abgesagt wurde.

Damit verändert sich die Situation für die derzeit drei vakanten neuen Titelanwärter für den ARC-Titel, den Oberösterreicher Sascha Plöderl (Gruppe-N-Mitsubishi EVO III), den Niederöstereicher Wolfang Schmollngruber (Gruppe-A- Renault Megane) und den Oberösterreicher Markus Huber (Mitsubishi EVO III Gruppe N), die beiden Letzteren übrigens aus dem „Stall“ des TRT. Denn durch diese – scheinbar wegen eines Ausfalls eines Sponsors – reduzierte Rallye-Challenge gibt es am kommenden Samstag in Perg eine vorletzte Möglichkeit für die Teams zu punkten!

Denn erst im Oktober geht’s mit dem ARC-Finallauf, der „Leiben-Rallye“ ins Ziel des Championats. Dass trotz dieser neuen Konstellation der Veranstalter des Spektakels im östlichen Mühlviertel bereits jetzt schon eher unglücklich ist, beruht auf die Tatsache, dass aufgrund der Absage sich plötzlichweitere zwei Dutzend Teams für einen Start in Perg anmelden wollten.

“NO, SORRY!“

hieß es da! Denn die Organisatoren, die in etwa mit rund 80 Teams gerechnet haben und auch ihren organisatorischen Zeitablauf darauf eingerichtet haben, sind aufgrund der Rekord-Teilnehmerzahl von derzeit 105 Bewerbern schon vorab im Stress, die von 8:00 Uhr früh bis um 10:00 Uhr abends laufende Rallye wegen dieses Marathon-Feldes auch problemlos ablaufen lassen zu können.

Dem Publikum gefällts, was da passiert: Dies bewiesen die bestens besuchten Festln, Parties und Hypes schon vorab, sodass einmal mehr garantiert ist, dass die Siegerehrung in Perg so viele Schlachtenbummler (im Vorjahr waren es rund 2.500 im großen Festzelt dicht gedrängt) wie sonst nirgends begrüßen und bewirten kann.

Noch einmal sei erinnert:

Profizuschauer sind am Samstag bereits auf dem SP-Rundkurs in Saxen um 8:00 Uhr, da nach dem Start um Punkt 8:00 Uhr früh in Perg das 1. Wettbewerbsfahrzeug um 8:28 am „Saxenring“ startet. Wem’s gefällt, der hat um 10:34 und 13:30 Uhr noch 2 Möglichkeiten die Autos voll driftend zu sehen. Wer gerne am Samstag länger schläft, sollte bis 14:31 Uhr in Allerheiligen sein: Dort beginnt zu diesem Zeitpunkt die Marathon-SP, die erneut gegen 16:34 Uhr (jeweils vom ersten Team) in Angriff genommen wird.

Und wer gerne später frühstückt: Um 9:09 Uhr ist in Arbing der Teufel los. Noch einmal gibt’s „Geisterstunde“ in Arbing: Um 11:15 Uhr. An diesen „Sightseeing-Point“ gibt’s nicht nur die attraktivsten „Action-zonen“, sondern auch jeweils einen Platzsprecher und reichlich Gasthäuser direkt an der Piste. Keiner wird verdursten, keiner wird verhungern!

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