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Rallye-Challenge: Triestingtal-Rallye

Auf zur Volvo-Meisterschaft!

Das Triestingtal ist Österreichs Volvo-Country Nummer 1 im Rallye-Kalender, nirgendwo sonst sind bei uns die VOC-Schlachtrösser so in ihrem Element.

Tatsache ist auch, daß bei der Triestingtal-Rallye zum ersten Mal Rallye-Volvos nach VOC-Definition in Österreich zu sehen waren. Auch zwei Jahre danach, wo die Volvo-Mania längst auch auf andere Rallyes in Österreich übergegriffen hat, nimmt die Triestingtal-Rallye eine Sonderstellung ein: Sie zählt ab sofort zum Volvo Original Nordic West Euro Cup, was nichts anderes ist als eine Meisterschaft der besten Volvo-Rallye-Piloten in Europa. Und vermutlich auch der Welt, denn bessere Volvo-Fahrer als in Schweden oder Norwegen dürften sich sonst nirgendwo auf den Rallyepisten finden.

Den Fans präsentiert sich daher, nebst dem auch sonst sehr großartigen Nennungserfolg der Triestingtal-Rallye 2007, ein Volvo-Starterfeld, das ähnlich bunt ist wie eine Kollektion von Ostereiern. Beim „Eierpecken“ könnte es für die österreichischen Volvo-Kämpfer allerdings ein paar brutale Rückschläge geben, sportlich betrachtet, denn der Volvo Original Nordic West Euro Cup hat einige elitäre Gegner angelockt. Übermächtige Gegner, könnte man sagen.

Bereits im vergangenen Jahr, als Jochen Walther das Feld anführte (allerdings kurze Zeit auch Michael Klotz), mußten die österreichischen Volvo-Teilnehmer erkennen, wie schwierig es ist, gegen alteingesessene VOC-Profis anzukämpfen. Der Deutsche fuhr einfach in einer anderen Liga. Dabei ist jedoch nicht Deutschland die führende Nation bei den Rallye-Volvos, sondern – wenig überraschend – Schweden. Wenn man nun bedenkt, daß aus diesem traditionellen Rallye-Land zwei der Schnellsten das Triestingtal stürmen werden, dann kann man sich vorstellen, was hier den Österreichern bevorsteht. Diese zwei heißen Eric Johansson (Volvo 940) und Niklas Lundberg (Volvo 740). Vermutlich zwei künftige schwedische WRC-Vertreter und Konkurrenten von Sebastian Loeb.

Jochen Walther wird diesmal nicht am Start sein, aber seine Landsleute Rainer Keck und Holger Knöbel sollten ihm kaum nachstehen. Wer sich noch an die OMV-Waldviertel-Rallye erinnert, dem wird aufgefallen sein, wie gnadenlos Rainer Keck gegen sich selbst und seine Konkurrenten zu Werke geht. Der Ruf von Holger Knöbel ist ganz ähnlich.

Wie kann man so einer Ausgangslage wohl am Besten begegnen? Zum Einen mit der altbekannten Taktik „Angriff ist die beste Verteidigung“, und zum Anderen, weil das in diesem Fall wahrscheinlich nicht sehr viel helfen wird, mit dem Bewußtsein, daß Dabeisein manchmal eben auch schon alles ist. Beim Match der Österreicher im Volvo-Cup sieht es für Michael Klotz und Christoph Eichhorner, die das gewohnte Erfolgtsteam bilden, ganz gut aus, auch wenn mit Thomas Steinmayer eine echte Favoriten-Persönlichkeit dazugekommen ist. Alleine hier wird der ganze Einsatz der Tiroler gefragt sein, denn auch in diesem sehr wahrscheinlichen Duell liegt sehr viel Prestige. Selbst im Falle einer Niederlage, auf die man bei einem solchen Gegner immer eingestellt sein sollte, ist es zumindest wichtig, einen großartigen Kampf geliefert zu haben.

Für den stehen Michael Klotz und Christoph Eichhorner, ein eingespieltes Profi-Team, allzeit bereit. Bereits im vergangenen Jahr, bei ihrer persönlichen Volvo-Premiere, waren sie lange Zeit das bestplazierte österreichische Volvo-Team, daß sie das nicht bis zum Schluß geblieben sind, lag nicht zuletzt an einem Ausritt in einen Wald, der einige wertvolle Minuten gekostet hatte. Seitdem haben sie sich schon sehr gut mit dem Auto eingefahren, die dadurch zusätzlich gewonnene Sicherheit könnte ihnen wertvolle Vorteile verschaffen. Es steht fraglos fest, daß der mit der Startnummer 50 versehene gelbe Volvo von Michael Klotz und Christoph Eichhorner besondere Aufmerksamkeit verdient.

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