RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-Challenge: Triestingtal-Rallye

Bruder Baum

Bestens vorbereitet von der Lavanttal-Rallye zwei Wochen zuvor stand das neue Duo in der Rallye-Challenge am Start - aber leider nicht im Ziel.

Der Anfang

"Die Geschichte von den abgeschnittenen Bäumen", so titelt der Bericht des Teams Dr. Christian Nitsche/Stefan Langthaler im von Holzmüller Motorsport eingesetzten Mitsubishi Lancer Evo V. Bestens vorbereitet von der Pirelli Rallye zwei Wochen zuvor stand das neue Duo in der Rallye-Challenge am Start, noch dazu auf dem bevorzugten Untergrund des Piloten. Der Einsatz auf der Triestingtalrallye sollte beweisen, dass der letztjährige Rang knapp an den Top 5 (der schlussendlich nur von einem kapitalen Getriebeschaden am Weg zur Zielrampe vereitelt wurde), kein Zufall gewesen ist.

Vertraut Dr. Nitsche doch in diesem Jahr auf die Dienste des Holzmüller-Evos aus dem Waldviertel, und dieses Auto hat ja bereits in Kärnten seine unbedingte Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Bis zur SP4 waren die Zeiten auch wirklich in Ordnung. Ein kleiner Fehler am Start der SP2 (Motor abgestorben) war nicht wirklich entscheidend, der Zeitverlust auf den folgenden Prüfungen relativ leicht zu egalisieren.

Das Ende

Bei der zweiten Druchfahrung einer Stelle, die bereits bei der Besichtigung als durchaus “künstlerisch wertvoll” eingestuft wurde - es lagen zahlreiche abgeschnittene Bäume nur wenige Zentimeter neben der Fahrbahn – passierte ein Fehler, welcher bei ausreichend Platz am Fahrbahnrand ohne jegliche Beschädigung des Fahrzeuges auszugleichen gewesen wäre. Das Auto rutschte untersteuernd auf die Baumstümpfe zu, und obwohl er rechtzeitig korrigierte, ging Dr. Nitsche schlicht und ergreifend der Platz aus. Ein stumpfer Einschlag kostete die Radaufhängung und die Lenkfähigkeit des Mitsubishi.

Der Beifahrer stieg blitzschnell aus dem Auto, um die nachfolgenden Teilnehmer an der Unfallstelle vorbeizuführen, ein Streckenposten wurde ausreichend weit vor der Stelle postiert, und so kam es zu keinen weiteren Unfällen. Die Rallye war jedoch vorbei, und nur mit Hilfe eines ausreichend grossen und starken Baggers konnte man den Evo in Sicherheit bringen, kurz bevor die nächste SP gestartet wurde. Jetzt ist erst einmal eine grössere Reparatur am Plan, bevor man im Juni den nächsten Challenge-Lauf in Angriff nehmen wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-Challenge: Triestingtal-Rallye

Weitere Artikel:

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor