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ÖM: Waldviertel-Rallye

Showdown im Waldviertel

Auch im letzten Bewerb geht es noch um wichtige Platzierungen in der Gesamtwertung – die Favoriten heißen Neubauer, Lietz & Klammer

Das bisher erfolgreichste Jahr des Suzuki Motorsport Cup geht bei der Waldviertel Rallye, die vom 7. bis 8. November mit Start in Horn und Ziel in Gars/Kamp stattfindet, mit elf Startern zu Ende. Es ist der bereits 13. Einzelbewerb und die fünfte Rallye in dieser Saison. Der Rest der Bewerbe setzte sich aus acht Rundstreckenrennen zusammen.

Jeder Pilot muss um für die Gesamtwertung berücksichtigt zu werden, bei zumindest sieben Rennwochenenden an den Start gegangen und in beiden Disziplinen (Rallye & Rundstrecke) angetreten sein. Für die Jahreswertung werden die zehn besten Ergebnisse berücksichtigt. Das heißt, dass schlechteste Rallyeergebnis bzw. die beiden schlechtesten Rundstreckenresultate sind zu streichen.

Seit der Herbst Rallye in Leiben steht der Salzburger Hermann Neubauer so gut wie sicher als heuriger Gesamtsieger des Suzuki Motorsport Cup fest. Einzige Verpflichtung für ihn: er muss im Waldviertel nur mehr an den Start gehen: „Das Ergebnis dort ist unbedeutend. Ich habe heuer die Castrol Rallye, die Weiz-Rallye und die Herbst-Rallye in Leiben gewonnen und bin bei der Bosch-Rallye Zweiter geworden.

Das heißt, derzeit streiche ich in der Tabelle diesen zweiten Platz mit stolzen 18 Punkten. Sollte ich im Waldviertel durch einen Ausfall also keine Punkte einfahren, dann wäre dies mein Streichresultat und die 18 Punkte von der Bosch-Rallye würden in der Wertung bleiben. Damit könnte mich keiner meiner Verfolger mehr entscheidend einholen. Trotzdem es wäre eine schöne Draufgabe für mich auch diese Rallye im Waldviertel zu gewinnen.“

Bei den Verfolgern geht es um den Vize-Titel. Die besten Chancen dafür hat der junge Philipp Lietz. Der Niederösterreicher der sich heuer schon die Rundstreckenwertung des Cups gesichert hat, liegt mit 108 Bruttopunkten (97 Nettopunkten) an zweiter Stelle.

Sein schärfster Kontrahent im Waldviertel ist der Steirer Mario Klammer Er hält bei 90 Brutto bzw. 84 Nettopunkten. Beide haben bereits ein Rallyestreichresultat mit jeweils 0 Punkten. Die Differenz beträgt also 13 Punkte, da ist noch einiges möglich.

Vierte ist derzeit die schnellste Dame im Feld, Victoria Schneider. Ihre Chancen auf einen Podiumsplatz sind nur dann gegeben, wenn Klammer im Waldviertel keine Punkte einfährt und sie selbst dort zumindest Fünfte wird.

Der Deutsche Veit König, Wolfgang Werner, Michael Hofer und Klemens Haingartner haben heuer speziell bei Rallyes schon gute Einzelresultate eingefahren. Diese Möglichkeit sollte für sie auch im Waldviertel gegeben sein.

Peter Schauberger wünschen wir, dass er seinen privaten Schicksalsschlag bald hinter sich bringen kann. Der Rallyesport hat auch im Leben von Christa Saibel eine große Rolle gespielt.

Kurt Ruhringer hat bei der letzten Rallye in Leiben mit Platz Acht gezeigt, dass er drauf und dran ist, Anschluss an das Mittelfeld zu finden. Auch Johannes Maderthaner wird bestrebt sein, sich langsam aber sicher an das Metier Rallye zu gewöhnen.

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