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ÖM: Waldviertel-Rallye

Manuel Bauers Heimrallye naht

Trotz Getriebe-Dramen: Beim Saisonfinale im Waldviertel will das Team Bauer alles geben und sich Platz 3 in der Fiesta Trophy sichern.

Gröbere Probleme bereitet nur noch der Fiesta, der noch immer ohne funktionierendes Getriebe auf der Bühne steht. Grund dafür ist eine gebrochene Differentialsperre, welche beim Schottertest in Modsiedl den Dienst quittierte und in mehrere Brocken zerfallen ist.

Gott sei Dank gibt es noch nette Kollegen, welche kurzerhand ihr Getriebe zerlegen und die benötigten Teile zur Verfügung stellen.

"Für mich ist am Mittwoch eine kleine Welt zusammengebrochen, als wir die Sperre zerlegt haben, das gesamte Innenleben hat sich aufgelöst. Danach haben wir alles versucht, eine Sperre aufzutreiben.

Martin Kalteis erklärte sich bereit, sein Getriebe zu zerlegen und uns zu überlassen, da er aufgrund seines Crashs sowieso nicht starten kann. Um kein Risiko einzugehen, haben wir uns dann mit der Firma Stohl in Verbindung gesetzt, welche die Sperre noch einmal überprüfen wird.“, berichtet Manuel Bauer.

Der Co-Pilot Bernhard Hainböck meint: "Es sind auch noch ein paar Kleinigkeiten am Auto zu erledigen, das Hauptaugenmerk liegt aber am Getriebeproblem. Unser Mechaniker liefert momentan einen tollen Job und opfert all seine Freizeit um das Auto fertig zu bringen. Manuel und ich müssen uns am Mittwoch und Donnerstag um den Aufschrieb kümmern und so die Rallye perfekt vorbereiten.“

„Ich bin guter Dinge, dass das Auto am Mittwoch in der Nacht noch die ersten Meter aus eigener Kraft machen wird. Bis zur Rallye selbst gibt’s noch einiges zu erledigen, aber mit vereinten Kräften werden wir auch dies bewältigen. Manuel und Bernhard sollen sich ums Fahren kümmern und wir ums Auto“, so Bauers Mechaniker.

Wichtig bei der Rallye ist sicherlich das durchkommen, da das Team nur einen Punktepolster von drei bzw. sechs Punkten auf die Verfolger aufweisen kann.

"Ich mag meine Heimrallye und liebe den Schotter. Wir haben das Auto am Schottertesttag in Modsiedl ordentlich abgestimmt und auch auf Asphalt ein tolles Setup erarbeitet. Ich freue mich schon, wenn wir im Auto sitzen und zur ersten SP fahren.

Wenn der Wettergott noch ein bisschen trockenes Wetter mitbringen würde und die Nebelsuppe in der Tasche lassen könnte, währe ich ihm sehr dankbar, aber als Waldviertler ist man das eigentlich gewöhnt“, so Bauer, der mit Startnummer 40 ins Rennen geht.

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