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Basso entriss Hevia die Führung

Mit Vorjahrssieger Basso, Lokalmatador Hevia und Jan Kopecky kämpfen am Samstag drei Piloten um den Sieg. Wittmann als 9. bester Nicht-S2000-Pilot.

Michael Noir Trawniczek

Am Freitagnachmittag standen weitere vier Wertungsprüfungen auf dem Programm – doch die zweite Durchfahrt der rund elf Kilometer langen Prüfung musste wegen zu vielen Fans auf der Strecke abgesagt werden.

Auf der elf Kilometer langen SP 6 brannte Vorjahrssieger Giandomenico Basso auf seinem Abarth Grande Punto S2000 die Bestzeit in den Asphalt, doch der spanische Skoda-Pilot Alberto Hevia konnte seine Führung weiter behalten.

Auf der ersten Durchfahrt der rund 27 Kilometer langen SP „Piedrafita-La Zorea-Anayo“ allerdings konnte Basso mit einer weiteren Bestzeit die Führung an sich reißen, Hevia konnte mit der drittschnellsten Zeit dafür sorgen, dass Basso lediglich 3,6 Sekunden voran lag.

Bei der zweiten Durchfahrt dieser Prüfung reichte Basso ein dritter Platz hinter Skoda-Pilot Jan Kopecky und Kris Meeke (verlor am Vormittag bei einem Reifenschaden drei Minuten), um seine Führung leicht ausbauen zu können, da Hevia hinter Loix die fünftschnellste Zeit markierte.

Spannender Dreikampf kündigt sich an

Am Ende des ersten Tages der Asturien-Rallye führt Vorjahrssieger Basso 8,2 Sekunden vor Alberto Hevia sowie 10,4 Sekunden vor Kopecky. Diese drei Piloten werden am Samstag wohl um den Sieg kämpfen…

Denn Peugeot-Pilot Corrado Fontana liegt als Vierter bereits mehr als zwei Minuten zurück. Hinter Fontana belegen Nicolas Vouilloz, Freddy Loix, Kris Meeke und Michal Solowow die Plätze fünf bis acht, sie sitzen allesamt in einem Peugeot 207 S2000.

Wittmann in Punktelauerstellung

Kurz vor dem Mittagsservice ist noch eingetroffen, was Franz Wittmann nach dem Shakedown befürchtet hat: Aaron Burkart zog im wendigen Suzuki Swift S1600 an ihm vorbei, auf der ersten Nachmittagsprüfung tat dies auch einer der R3-Piloten. Doch den konnten Wittmann und Co-Pilot Bernhard Ettel auf der ersten langen SP wieder zurücküberholen.

Auf der zweiten Durchfahrt der langen Prüfung konnte der österreichische Mitsubishi Lancer Evo IX-Pilot mit einer tollen achtschnellsten Zeit brillieren – die Belohnung folgte umgehend: Wittmann liegt als bester Nicht-S2000-Pilot auf Rang neun, vor Guy Wilks im Proton Satria Neo S2000. Allerdings hatte Burkart auf der letzten SP des Tages ein Technikproblem oder einen Reifenschaden zu beklagen, zumal der Deutsche dort drei Minuten eingebüßt hat.

Auf den Achten, den Milliardär Solowow fehlen Wittmann fast zwei Minuten – doch sollte einer der vor ihm liegenden S2000-Piloten in Probleme geraten, könnten sich Wittmann und Ettel erneut über IRC-Punkte freuen.

Allerdings liegt nicht nur Wilks in Schlagdistanz hinter dem Österreicher, auch der erwähnte Renault Clio R3-Pilot, namentlich Joan Vinyes, weist als Zehnter lediglich 16,2 Sekunden Rückstand auf Wittmann auf.

Am Samstag sind noch rund 90 Wertungskilometer, aufgeteilt auf sechs Wertungsprüfungen zurückzulegen. Die abschließende, rund zwölf Kilometer lange SP 15 wird um 14.32 Uhr gestartet.

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