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Nach zwei Sonderprüfungen führt Raimund Baumschlager

Drei Super 2000-Boliden an der Spitze: Raimund Baumschlager führt knapp vor Andreas Waldherr und Franz Wittmann. Dahinter Patrick Winter, Mario Saibel und Manfred Stohl.

Foto: Daniel Fessl, motorline.cc

Die 29. Waldviertel Rallye, letzter Lauf zur heimischen Rallye Meisterschaft, ebenfalls zur Historic Rallye-Staatsmeisterschaft, zur IG Rallye Trophy, zum Suzuki Motorsport Cup bzw. Ford Fiesta Sporting Trophy und zu den Volvo Cups, wurde heute pünktlich um 14,50 Uhr in Gars am Kamp, von Niederösterreichs Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, gestartet. Nachdem im Vorfeld 139 Teams aus acht Nationen ihre Nennung abgegeben haben, passierten tatsächlich die Startrampe in Gars, 115 Mannschaften aus sieben Nationen. Die Wettersituation hatte sich gegenüber dem gestrigen Tag schlagartig gebessert. Am Start herrschte schönes Herbstwetter mit Temperaturen um 11 Grad Celsius.

Ein Großteil der Teams nützte am Vormittag den zwei Kilometer langen Shakedown in der Nähe von Horn, um mit ihren Fahrzeugen letzte Funktionstests durchzuführen. Schnellster Mann war dabei Franz Wittmann, mit dem erstmals von ihm eingesetzten Peugeot S2000.

Die Rallye begann mit dem Rundkurs in Gars am Kamp über 22,51 Kilometer. Hier zeigte sich überraschend Andreas Waldherr am Schnellsten. Er konnte die anderen beiden S2000 Piloten Raimund Baumschlager und Franz Wittmann um 7,5 bzw. 10.5 Sekunden auf die Plätze verweisen. Stark auch Patrick Winter als Vierter mit 17,5 Sekunden Rückstand als Vierter. Auf den Plätzen Fünf, Sechs und Sieben Mario Saibel, der Tscheche Jan Cerny und der Rumäne Claudiu David. Pech hatte Alexander Tazreiter, sein Wagen lief nur auf drei Zylindern, der Niederösterreicher verlor dadurch wertvolle Zeit.

Dann ging es zur SP 2 von Wolfshof nach Fuglau über 11,14 Kilometer. Dort war dann der schon als Meister feststehende Raimund Baumschlager der Schnellste, dies 1,8 Sekunden vor Franz Wittmann. Dritter wurde Manfred Stohl vor Andreas Waldherr, Claudiu David, Attila Rongits, Ernst Haneder, Gerwald Grössing, Patrick Winter und Toto Wolff. Der Steirer Willi Stengg schied wegen eines technischen Defektes aus.

Ergebnis nach zwei von insgesamt 12 Sonderprüfungen:

01. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner, A/A, Skoda Fabia S2000, 19:31,7 Min
02. Andreas Waldherr/ Richard Jeitler, A/A, VW Polo S2000 + 1,5 Sek.
03. Franz Wittmann/ Bernhard Ettel, A/A, Peugeot 207, S2000 + 4,8 Sek.
04. Patrick Winter/ Daniela Stummer, A/A, Mitsubishi Evo IX + 24,9 Sek.
05. Mario Saibel/ Daniela Weissengruber, A/A, Mitsubishi Evo IX + 28,6 Sek.
06. Manfred Stohl/ Ilka Minor, A/A, Subaru Impreza CNG + 34,0 Sek
07. Claudiu David/ Mihaela Beldie, ROM/ROM, Mitsubishi Evo IX + 35,3
08. Gerwald Grössing/ Barbara Watzl, A/A, Mitsubishi Evo IX + 41,4 Sek.
09. Jan Cerny/ Pavel Kohout, CZ/CZ, Subaru Impreza + 44,9
10. Toto Wolff/ Klaus Wicha, A/D, Skoda Fabia S2000 + 44,9 Sek.
11. Ernst Haneder/ Daniel Foissner, A/A, Mitsubishi Evo + 45,9 Sek.
12. Attila Rongits/ Laszlo Hannus, HU/HU, Mitsubishi Evo IX + 54,4 Sek.
13. Reinhard Pasteiner/ Gerald Winter, A/A, Mitsubishi Evo IX + 54,9 Sek.

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