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Pasteiner: "Es war wie ein Test"

Reinhard Pasteiner verlor durch Reifenschaden einen Top-10-Platz, dennoch konnten sehr wertvolle Erkenntnisse gesammelt werden.

Die Erwartungen für den ersten Lauf der Staatsmeisterschaft waren ob des starken Teilnehmerfeldes sehr vorsichtig umschrieben. Im Vordergrund stand die Konstanz über zwei Tage. So gesehen lieferte Reinhard Pasteiner mit Co-Pilot Gerald Winter auch eine gute Leistung ab.

Dass am Ende „nur“ der 18. Platz herauskam, lag an einem Reifenschaden auf der letzten Sonderprüfung. Denn bis dahin war eine Top-10-Platzierung in Griffweite.

Pasteiner: „Das war natürlich ein ganz besonderes Pech. Wir mussten auf der Prüfung wechseln und verloren dadurch fast vier Minuten. Doch ich trauere dem Top-10-Platz nicht nach, da ich überzeugt bin, dass wir das Potential dazu haben.“

Die ganze Rallye stand jedoch im Zeichen der Reifen, da man in diesem Jahr die Marke wechselte. Dadurch erhofft sich der Niederösterreicher mehr Möglichkeiten auf verschiedene Bedingungen einzugehen.

„Es war ein wie ein Test. Ich denke aber, dass wir jetzt herausgefunden haben, bei welchen Bedingungen wir welche Mischung, Härte und Temperatur verwenden.“

Die Leistungssteigerung von Reinhard Pasteiner im umweltfreundlichen Bioethanol-Mitsubishi Lancer Evo IX gegenüber dem Vorjahr war aber klar erkennbar. Lag man 2009 im Lavanttal als Gesamt-13. noch 12:33,2 Minuten zurück, so fehlten in diesem Jahr auf Sieger Raimund Baumschlager als 18. genau 10:00,0 Minuten. Und das mit dem oben erwähnten Reifenschaden.

„Wir können mit jenen Leuten mithalten, die wir als direkte Konkurrenz sehen. Es ist natürlich auch ganz klar, dass du dir keinen Fehler erlauben darfst, damit auch die Gesamtplatzierung stimmt. Was aber diesmal nicht gelang, werden wir beim nächsten Mal sicher besser machen“, zeigt sich Pasteiner zuversichtlich.

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