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Baumschlager weiter souverän

Raimund Baumschlager lässt auch beim zweiten ÖM-Lauf nichts anbrennen und gewinnt nach dem Ausfall von Andi Aigner souverän mit neun von 13 SP-Bestzeiten.

Mit seinem 2. Sieg im zweiten Rennen unterstrich Raimund Baumschlager seine Nummer 1-Position im österreichischen Rallyesport. Der achtfache Staatsmeister gewann mit seinem Skoda Fabia S 2000 die Bosch Super plus Rallye im Raum Pinggau mit einem Vorsprung von 1:21,8 Minuten vor seinem oberösterreichischen Landsmann Patrick Winter und Beppo Harrach (beide Mitsubishi Evo IX), 1:40,1 zurück.

Den Grundstein zu seinem 2. Saisonsieg hatte Baumschlager bereits am ersten Tag gelegt, als er im Kampf mit Andreas Aigner (Mitsubishi Evo X) auf den beiden Nachtprüfungen seinen Vorsprung um 17,7 Sekunden auf 25,9 ausbaute. Am zweiten Tag schien es für Baumschlager noch einmal eng zu werden, als Aigner auf SP 9 eine „Wahsinnsbestzeit“ fuhr, 10,7 Sekunden schneller war als der Staatsmeister.

Baumschlager konterte mit Bestzeit auf SP 10. Auf dem Pinggauer Rundkurs (SP 11), mit 25 Kilometern die längste Sonderprüfung der Rallye, attackierte Aigner zu wild, riskierte zu viel und flog mit Highspeed ab. Damit war die Rallye für Baumschlager gelaufen.

„Ich bin natürlich voll zufrieden, mein Skoda Fabia war perfekt, die Reifen sensationell, da hat alles zusammengepasst. Dazu hat mein BRR Team einen Superjob gemacht. Ich habe jetzt zwei Siege auf meinem Konto und muss in den nächsten Rallyes nicht jedes Risiko mitgehen. Das müssen meine Konkurrenten nehmen, damit sie mit mir gleichziehen können“, sagte der Remus-Pilot. Zum Unfall von Andi Aigner meinte Baumschlager: „Das ist natürlich Pech, aber Ausritte und Ausfälle gehören einfach zu unserem Geschäft.“

Auch Copilot Thomas Zeltner strahlte nach seinem 2. Erfolg mit Bauschlager bei der Bosch: „Es hat richtig Spaß gemacht! Und vom Gewinnen kann ich nie genug kriegen. Für die Zuschauer tut es mir leid, dass es auf den beiden letzten Prüfungen geregnet hat, aber die Fahrerei war einfach geil.“

Das zeigt auch die Verteilung der Bestzeiten auf den gefahrenen 13 SPs (SP 11 nach dem Unfall Aigners abgebrochen): Baumschlager 9, Aigner 3, Winter 1.

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