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Ogier abermals vor Loeb

Citroen zeigt sich mit den zwei Podiumsplätzen zufrieden, Sebastien Ogier schlug nach Portugal auch in Finnland Weltmeister Sebastien Loeb.

Citroën ist mit den beiden Podestplätzen in Finnland weiter auf einem guten Weg beide WM-Titel zu verteidigen. Am ersten Tag war Sébastien Loeb mit der Abstimmung seines Boliden nicht ganz zufrieden und verlor auch viel Zeit, da er als Erster die Strecken für seine Konkurrenz reinigen musste. Dafür zeigte Teamkollege Sébastien Ogier bei seiner ersten Rallye im Werksteam eine glanzvolle Vorstellung und wurde von Sieger Jari-Matti Latvala (Ford) nur um zehn Sekunden geschlagen.

"Selbst wenn es für mich schwierig ist mit Platz zwei zufrieden zu sein, ist es doch mehr, als ich erwartet habe", so Ogier. "Bei unserer zweiten Finnland-Rallye konnten wir das Tempo hoch halten, ohne es zu übertreiben. Mit dem zweiten Tag bin ich sehr zufrieden, denn es haben nur zehn Sekunden auf den Sieger gefehlt. Ich möchte dem ganzen Team danken, denn sie haben mir geholfen, dass ich vorne mitkämpfen konnte."

Damit liegt Ogier weiter auf dem zweiten Platz in der WM-Wertung und hat 48 Punkte Rückstand auf den großen Teamkollegen Loeb. Der Franzose kennt das Talent seines neuen Stallgefährten. Nach Portugal musste er sich in Finnland ein weiteres Mal Ogier geschlagen geben. Vor der Rallye hatte Loeb als Ziel ausgegeben, dass er in Finnland hauptsächlich Ankommen und Punkte holen will, da ihm die Strecken nicht sehr liegen. Mit Platz drei hat er sein Soll erfüllt.

"Bravo für Jari-Matti und Sébastien, die wirklich eine tolle Rallye gefahren sind. Es ist gut für den Sport, dass unser Team am Ende keine Stallorder ausgegeben hat", findet Loeb. "Meine 15 eroberten Punkte sind für die Weltmeisterschaft sehr wichtig. Ich habe mein Ziel für diese Rallye erreicht."

Citroën-Sportchef Olivier Quesnel zeigte sich mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. "Wir haben mit den Plätzen zwei und drei unsere Führung in der Markenweltmeisterschaft ausgebaut. Citroën liebt diesen Sport und wir haben deshalb entschieden, dass wir die Positionen unserer Fahrer nicht tauschen. Bravo an beide Sébs, weil sie genau wissen, wie sie schnell fahren können ohne Fehler zu begehen."

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