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Hirvonens schwarze Serie geht weiter

Mikko Hirvonen wird weiter vom Pech verfolgt, ein massiver Abflug auf SP 4 wirft den bis dahin Führenden aus dem Rennen, Solberg nun vor Latvala.

Das ist nicht das Jahr des Mikko Hirvonen. Bei vielen Rallyes blieb der Finne heuer deutlich hinter den Erwartungen, bei seiner Heimrallye in Finnland sollte er aber zu den Siegkandidaten zählen. Zunächst lief auch alles nach Plan.

Zwar gewann Petter Solberg die Super-Special, doch bereits auf der ersten Freitags-SP übernahm Hirvonen die Führung vor Latvala und Solberg, Loeb nur Vierter. Auch auf SP 3 markierte Hirvonen die Bestzeit, Latvala fiel hinter Solberg und Loeb auf P4 zurück.

Dann die verhängnisvolle vierte Sonderprüfung "Urria 2", jene Prüfung die bereits in der Früh einmal gefahren wurde. Auf einer der unzähligen Sprungkuppen passierte es dann, wie uns ein österreichischer Augenzeuge erzählte: "Eine Sprungkuppe in einer leichten Rechtskurve, Hirvonen war sehr, sehr schnell, geriet nach der Landung in einen Graben und überschlug sich im folgenden Bergaufstück mehrmals."

Das Auto ist komplett zerstört, Hirvonen und Lehtinen dürften unverletzt sein.Das Ford-Duo wird als Vorsichtsmaßnahme ärztlich untersucht.

Probleme hatte auf dieser SP auch Sebastien Loeb, mit kaputtem Frontspoiler bezeichnete er sein Citroen C4 WRC als unfahrbar, 7,5 Sekunden verlor er dadurch. An der Spitze nach SP 4 Petter Solberg 3,1 Sekunden vor Jari-Matti Latvala. 8,6 Sekunden liegt Dani Sordo auf Rang drei, gefolgt von Loeb und Ogier, die innerhalb einer Zehntel liegen.

Sieben Prüfungen stehen heute noch auf dem Programm der Finnland-Rallye.

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