RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich freue mich auf die Heimrallye"

Nach dem Schotter-Triumph in Japan geht's für Sebastien Ogier wieder zurück ins Juniorteam, der Rückstand auf Asphalt muss aufgeholt werden.

Nachdem er zuletzt bei der Rallye Japan im Citroën-Werksteam seinen zweiten Saisonsieg geholt hat, geht Sébastien Ogier bei der Rallye Frankreich wieder für das Junior-Team an den Start. Auch für ihn sind die Straßen im Elsass, die in diesem Jahr erstmals als WRC-Pisten dienen, weitgehend Neuland. Vor drei Jahren startete er zwar bei der Elsass-Vogesen-Rallye, doch damals bestritt er erst seine zweite Saison als Rallyepilot, und er sagt: "Das scheint eine Ewigkeit her zu sein."

Nach seinen Siegen in Portugal und Japan möchte Ogier nun auch auf Asphalt sein Können beweisen. "Da die Route neu ist, herrscht in Sachen Erfahrung für alle Chancengleichheit", erklärt der Franzose vor seinem Heimlauf. "Das war schon in Bulgarien der Fall, wo wir gute Zeiten fahren konnten. Wir müssen bei der Recce einen guten Job machen, damit wir gleich bei der ersten Durchfahrt ein gutes Tempo gehen können. Ich bin zuversichtlich, dass das Team schnell eine gute Abstimmung finden kann. Unser Ziel ist, so nah wie möglich an die Besten heranzufahren."

Sébastien, bei den letzten drei Rallyes hast du mehr Punkte gesammelt als alle deine Konkurrenten. Hast du eine Art Wende eingeleitet?

"Im Vergleich zu unseren direkten Gegnern sind wir jünger und haben weniger Erfahrung. Aber mit jeder Rallye sammeln wir mehr von dem was nötig ist, um in der WRC erfolgreich zu sein. Der Citroën C4 WRC ist in seiner Klasse eine Messlatte, und wir sind sehr gut im Team integriert. Alle diese Faktoren helfen uns, Fortschritte zu machen und gute Ergebnisse zu holen. Es geht für uns derzeit steil bergauf."

Du wirst zum ersten Mal mit einem Citroën C4 WRC in Frankreich fahren. Erwartest du dir besondere Unterstützung?

"Es wird wirklich Spaß machen, zu Hause in Frankreich zu fahren. Wir können uns auf die treue Unterstützung unserer Fans verlassen, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass das gesamte Elsass hinter Sébastien Loeb stehen wird! Ich fühle mich ein bisschen, als würde ich zu meinen Wurzeln zurückkehren, da ich in meiner zweiten Rallyesaison einmal im Elsass gefahren bin."

"Aber ich setze mich nicht zusätzlich unter Druck. Es ist eine neue Rallye, und es wird wichtig sein, sich bei der Recce gut darauf vorzubereiten. Es wird entscheidend sein, den richtigen Aufschrieb zu haben. Und in diesem Bereich sind Julien Ingrassia und ich recht stark."

Du wirst zwar von manchen als Schotterspezialist bezeichnet, aber deine ersten Auftritte mit dem C4 auf Asphalt waren bemerkenswert. Was sind deine Ziele für Frankreich?

"In Bulgarien hatten wir einen guten Start und haben gegen Dani Sordo und Petter Solberg gefightet. In Deutschland war es schwieriger, da ich die Straßen nicht so gut gekannt habe wie meine Gegner. In Frankreich hat keiner mehr Erfahrung als die anderen, und das könnte hoffentlich unsere Trumpfkarte werden. Unser Ziel ist, unseren Rückstand, den wir auf die besten Asphaltspezialisten haben, aufzuholen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Frankreich

- special features -

Weitere Artikel:

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Rallye Dakar 2026: Etappe 11

Lategans Traum vom Sieg platzt

Henk Lategan verliert in der elften Etappe mehr als eine Stunde - Mattias Ekström (Ford) holt Tagessieg - Nasser Al-Attiyah (Dacia) führt knapp vor Nani Roma (Ford)

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf