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"Ich freue mich auf die Heimrallye"

Nach dem Schotter-Triumph in Japan geht's für Sebastien Ogier wieder zurück ins Juniorteam, der Rückstand auf Asphalt muss aufgeholt werden.

Nachdem er zuletzt bei der Rallye Japan im Citroën-Werksteam seinen zweiten Saisonsieg geholt hat, geht Sébastien Ogier bei der Rallye Frankreich wieder für das Junior-Team an den Start. Auch für ihn sind die Straßen im Elsass, die in diesem Jahr erstmals als WRC-Pisten dienen, weitgehend Neuland. Vor drei Jahren startete er zwar bei der Elsass-Vogesen-Rallye, doch damals bestritt er erst seine zweite Saison als Rallyepilot, und er sagt: "Das scheint eine Ewigkeit her zu sein."

Nach seinen Siegen in Portugal und Japan möchte Ogier nun auch auf Asphalt sein Können beweisen. "Da die Route neu ist, herrscht in Sachen Erfahrung für alle Chancengleichheit", erklärt der Franzose vor seinem Heimlauf. "Das war schon in Bulgarien der Fall, wo wir gute Zeiten fahren konnten. Wir müssen bei der Recce einen guten Job machen, damit wir gleich bei der ersten Durchfahrt ein gutes Tempo gehen können. Ich bin zuversichtlich, dass das Team schnell eine gute Abstimmung finden kann. Unser Ziel ist, so nah wie möglich an die Besten heranzufahren."

Sébastien, bei den letzten drei Rallyes hast du mehr Punkte gesammelt als alle deine Konkurrenten. Hast du eine Art Wende eingeleitet?

"Im Vergleich zu unseren direkten Gegnern sind wir jünger und haben weniger Erfahrung. Aber mit jeder Rallye sammeln wir mehr von dem was nötig ist, um in der WRC erfolgreich zu sein. Der Citroën C4 WRC ist in seiner Klasse eine Messlatte, und wir sind sehr gut im Team integriert. Alle diese Faktoren helfen uns, Fortschritte zu machen und gute Ergebnisse zu holen. Es geht für uns derzeit steil bergauf."

Du wirst zum ersten Mal mit einem Citroën C4 WRC in Frankreich fahren. Erwartest du dir besondere Unterstützung?

"Es wird wirklich Spaß machen, zu Hause in Frankreich zu fahren. Wir können uns auf die treue Unterstützung unserer Fans verlassen, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass das gesamte Elsass hinter Sébastien Loeb stehen wird! Ich fühle mich ein bisschen, als würde ich zu meinen Wurzeln zurückkehren, da ich in meiner zweiten Rallyesaison einmal im Elsass gefahren bin."

"Aber ich setze mich nicht zusätzlich unter Druck. Es ist eine neue Rallye, und es wird wichtig sein, sich bei der Recce gut darauf vorzubereiten. Es wird entscheidend sein, den richtigen Aufschrieb zu haben. Und in diesem Bereich sind Julien Ingrassia und ich recht stark."

Du wirst zwar von manchen als Schotterspezialist bezeichnet, aber deine ersten Auftritte mit dem C4 auf Asphalt waren bemerkenswert. Was sind deine Ziele für Frankreich?

"In Bulgarien hatten wir einen guten Start und haben gegen Dani Sordo und Petter Solberg gefightet. In Deutschland war es schwieriger, da ich die Straßen nicht so gut gekannt habe wie meine Gegner. In Frankreich hat keiner mehr Erfahrung als die anderen, und das könnte hoffentlich unsere Trumpfkarte werden. Unser Ziel ist, unseren Rückstand, den wir auf die besten Asphaltspezialisten haben, aufzuholen."

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