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Patrik Sandell feiert zweiten Sieg in Folge

Großer Erfolg für das Red Bull Rallye Team: Patrik Sandell gewinnt in der SWRC, Hermann Gassner junior wird in der Gruppe N Fünfter.

Das Drehbuch hätte heute nicht besser geschrieben worden sein – und was für ein Tag für die Red Bull Rallye-Piloten: Loeb wurde Weltmeister, und Sandell holte sich den zweiten SWRC-Lauf in Folge. Der Reihe nach:

Knapp 60 Kilometer waren heute bei der Rallye de France noch zu fahren – und Red Bull Pilot Patrik Sandell (SWE) zeigte erneut eine taktische Meisterleistung, neben seinem fahrerischen Potenzial.

Sandell war mit 14 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Brynildsen in den Schlusstag dieser WM-Rallye gegangen und wollte unbedingt seinen zweiten Sieg in Folge feiern.
Auf der ersten Sonderprüfung waren die beiden erstplatzierten praktisch gleich schnell.
Doch in der drittletzten Prüfung über 24 Kilometer – Bitche 1 - machte Brynildsen einen weiteren Fehler. Der Norweger verlor bei einem Ausritt mehr als 10 Minuten und war somit aus dem Rennen um den Sieg.

Die vorletzte Sonderprüfung – Bitche 2 – musste vom Veranstalter aufgrund des großen Publikumsaufkommens abgesagt werden, und so ging es zur letzten SP 20/Haguenau – der Geburtsstadt des siebenfachen Rallye-Weltmeisters Sebastien Loeb, der sich heute mit seinem Sieg zum Champion krönte!

In der letzten Sonderprüfung machte dann Sandell keinerlei Fehler – und holte sich einen weiteren, grandiosen Sieg bei einem SWRC-Lauf.

Sandell: „Das war sicher die schwierigste Rallye in meiner Karriere, aber auch meine beste. Das Auto wurde immer wieder den tückischen Verhältnissen angepasst und so konnten wir einigermaßen risikolos attackieren, unseren Speed gehen. Der Skoda ging wirklich perfekt.
Letztlich haben wir die wenigsten Fehler gemacht und das war wohl auch das Rezept zum Sieg.“

BRR-Teamchef: „Ein toller Tag für Patrik, unser Team und alle, die daran mitgewirkt haben! Es war schon meisterlich, wie sich Patrik aus den größten Schwierigkeiten heraushalten konnte.“

Hermann Gassner jun. zeigte sein großes Können

Es war die bislang schwerste Prüfung für eines der größten Talente, nicht nur im deutschen Rallyesport. Hermann Gassner jun., regierender deutscher Staatsmeister, wurde bei seiner ersten Rallye de France immer wieder zurückgeworfen, durch Pech und technische Probleme.

Aber der junge Bayer blieb unbeeindruckt und fuhr seine mit Sicherheit beste Rallye seiner Karriere, bei schwierigsten Bedingungen und trotz moralischer Rückschläge.

Was der Red Bull Pilot zwischen SP 1 und SP 16 zeigte, war meisterlich und bewies große fahrerische Klasse und auch Reife. Gassner jun./Wüstenhagen waren zeitenmässig vorne mit dabei, konnten sich in der WM-Elite behaupten.
Einige Top-Zeiten, auch am letzten Tag dieser WM-Prüfung, ließen die Rallye-Experten immer wieder aufhorchen.

Die vorletzte Sonderprüfung – Bitche 2 – musste vom Veranstalter aufgrund des großen Publikumsaufkommens abgesagt werden, und so ging es zur letzten SP 20/Haguenau – der Geburtsstadt des siebenfachen Rallye-Weltmeisters Sebastien Loeb, der sich heute mit seinem Sieg zum Champion krönte!

Gassner kam sicher ins Ziel und belegte schließlich noch den 5. Platz in der Gruppe N-Wertung.

BRR-Teamchef Raimund Baumschlager: „Das war eine große Darbietung vom Hermann. Trotz der Probleme hat er seine Lektion bestens gelernt, sich in allen Belangen stark verbessert. Ich kann es nur immer wieder sagen – das Wichtigste ist seine Lernkurve, und die zeigt ganz nach oben.“

Gassner jun: „Es ist natürlich nicht leicht, diese Enttäuschungen immer wieder zu verarbeiten, aber ich denke, es ist uns ganz gut gelungen. Wir sind unser Tempo gegangen und das war sehr o.k. – und: Wir haben hier im Elsass wieder enorm viel gelernt, und irgendwann können wir das mit Sicherheit umsetzen, auch wenn wir ergebnismässig mit leeren Händen dastehen.“

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