RALLYE

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Guter zweiter Platz

Reinhard Pasteiner und sein noch recht unerfahrener Co-Pilot Leopold Welsersheimb konnten in Althofen den guten zweiten Platz belegen.

Foto: Daniel Fessl

Nach der Bosch Rallye, die Reinhard Pasteiner mit einem neuen Beifahrer bestritt, legte der Niederösterreicher eine zusätzliche „Rallye-Einheit“ ein, um die Kommunikation im Fahrzeug zu perfektionieren. Denn der „Neue“ an Pasteiners Seite, Leopold Welsersheimb, absolvierte mit der „Jaques Lemand Althofen-Kärnten Rallye“ seine erst vierte Veranstaltung am heißen Sitz eines Rennboliden. Doch das Resultat konnte sich sehen lassen. Lediglich um 5,2 Sekunden musste sich der Niederösterreicher im ATC Bioethanol Mitsubishi Lancer Evo IX dem Lokalmatador Alfred Kramer (Mitsubishi Evo 6,5, Gr. A) geschlagen geben. Mit Platz zwei eroberte man aber die Gunst der Fans entlang der selektiven Strecke rund um Althofen.

Pasteiner: „Für mich war es sehr wichtig, dass wir einen zusätzlichen Lauf fahren können, damit ich mich auf die Ansage meines neuen Co-Piloten einstellen kann. Das funktionierte größtenteils auch schon sehr gut. Natürlich war es uns auch klar, dass wir bei einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Challenge ganz vorne mitmischen müssen. Doch die Althofen-Rallye hat es wirklich in sich und die Verhältnisse waren alles andere als leicht. Noch dazu hatten wir schon bei der ersten Sonderprüfungen ein kleines Missgeschick.“

Zwei weitere „Hoppalas“ kosteten nach Schätzung Pasteiners rund 15 Sekunden. Im Endergebnis war das dann ausschlaggebend für den knappen Rückstand, obwohl man die Rallye von der dritten bis zur sechsten Sonderprüfung anführen konnte. Im Endeffekt war es aber dann doch ein sehr schöner Erfolg, denn Lokalmatador Alfred Kramer kennt die Strecken wie seine Westentasche und ist in seiner Heimat nur sehr schwer zu schlagen. Zusätzlich gab es für Reinhard Pasteiner auch noch andere Prioritäten.

Pasteiner: „Wir wollten unbedingt mit den neuen Pirelli-Reifen auf nasser Fahrbahn testen. Gerade dort fehlt mir noch die Erfahrung und dadurch auch das Vertrauen. Als es dann auf SP 3 und 4 so richtig zur Sache ging, haben wir uns mit den Intermed-Reifen schon nach wenigen Kilometern sehr wohl gefühlt. Es war wirklich ein perfektes Training.“

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