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Rallye-ÖM: Waldviertel

Ohne Druck

Mit der Fixierung des Rallye-Staatsmeistertitels 2011 bei der Admont Rallye ist die Pflicht bereits erledigt, jetzt soll die Kür im Waldviertel folgen.

Mit einem zweiten Platz und korrektem Treibstoff im Tank konnten Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher im Mitsubishi EVO IX R4 die Meisterschaft bereits vorzeitig fixieren.

Nie in Frage stand trotz der vorzeitigen Entscheidung der Antritt im Waldviertel und damit der Start beim Saisonfinale. Frei von jedem Druck wird das DiTech Racing Team dort an die Startlinie rollen, wo man es im Vorjahr disqualifiziert hatte.

Die Waldviertel-Rallye ist nicht nur durch ihren Termin als Saisonfinale, sondern auch als Meisterschaftslauf in Niederösterreich eine ganz besondere Angelegenheit für Beppo Harrach. Die teils sehr schwierigen Bedingungen, die Wetterkapriolen und der wilde Mix aus Schotter und Asphalt sind die Eckdaten, die für Beppo Harrach eine gute Rallye ausmachen. Viel Glück hat ihm diese Rallye bisher dennoch nicht gebracht. Mal machte die Technik jeden Angriffsversuch zunichte, mal waren einfach nur die Reifen plötzlich aus – und was im letzten Jahr passierte, ist ohnedies bekannt.

Die Vorbereitungen auf den Einsatz rund um Horn laufen bereits auf Hochtouren. Der Mitsubishi EVO IX R4 steht ebenso bereit wie ein großes Reifenlager. Nur das Winterprofil fehlt noch, um den Service-LKW schließen und losschicken zu können. Auch wenn es für die Meisterschaft nichts mehr bringt, ist es für das DiTech Racing im Waldviertel noch möglich, die 100 Punkte und damit das rechnerische Punktemaximum nach Abzug der zwei Streichresultate einzufahren.

Beppo Harrach: „Es macht richtig Spaß, sich völlig entspannt auf eine Rallye vorbereiten zu können. Ich will natürlich die Sache vom letzten Jahr mit einem Sieg für mich in Ordnung bringen, obwohl die Meisterschaft eigentlich schon erledigt ist. Mein Ziel ist es zu gewinnen. Aber auch wenn zur Zeit wirklich alles passt, muss ich so realistisch sein, dass mit Martin Prokop ein sehr schneller Gegner in einem noch schnelleren Auto auf mich wartet. Hier reicht es vermutlich nicht, den Mitsubishi schnell zu bewegen, um vorne zu sein, da bedarf es auch etwas Glück und konstanten Druck meinerseits.“

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