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Antonow will „Promotion der WRC verbessern“

Die bisherigen Vermarkter der Rallye-WM gerieten in schwere finanzielle Probleme - jetzt hat Wladimir Antonow „North One Sport“ gekauft.

Bisher war es nur ein Gerücht, dass WRC-Vermarkter North One Sport massive finanzielle Schwierigkeiten hat und der russische Unternehmer Wladimir Antonow als Retter auftritt.

Nun ist es auch offiziell: Antonow hat North One Sport mit seinem Unternehmen Convers Sports Initiatives (CSI) aufgekauft. Das hat die Rallye-Weltmeisterschaft WRC heute mitgeteilt.

North One Sport (NOS) war eine Tochterfirma von North One Television. Dieses Unternehmen hatte 2007 den Rechteinhaber der WRC, International Sportsworld Communicators (ISC), gekauft und in North One Sport umbenannt.

Die Agentur erhielt dann den Zuschlag als zentraler Vermarkter der WRC. Der Vertrag gilt bis 2020.

CSI hat seinen Sitz in London und gehört zur Convers-Gruppe des Investors Antonow. Der Rallyefan und Teilzeit-Pilot ist Vorsitzender von CSI. Zum Management-Team gehören auch Mitbegründer Roman Bubow und der frühere Leeds-United-Chef Chris Akers. Nun will das Unternehmen in der Rallye-Weltmeisterschaft die von North One Sport begonnene Arbeit fortsetzen.

"Mit dem Kauf von North One Sport durch Convers Sports beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der WRC", sagt Antonow. "Unser Team wird alle verfügbaren Ressourcen nutzen, um die Fans mit einer der besten Rennserien der Welt weiter zu begeistern. In Zusammenarbeit mit der FIA und anderen wichtigen Beteiligten stecken wir uns noch höhere Ziele."

"Unser Unternehmen plant umfangreiche Investitionen, um die Promotion der WRC zu verbessern und die Qualität des Wettbewerbs noch zu steigern", erklärt Antonow weiter. "Davon werden langfristig sowohl die Teilnehmer als auch die Zuschauer profitieren. Wir werden uns mit ganzem Herzen dafür einsetzen, aus diesem außergewöhnlichen Sport etwas Herausragendes zu machen."

North One Sport zieht nun ins Hauptquartier von CSI nach London um, wird aber vorerst seinen Namen behalten. "Für North One Sport ändert sich so gesehen nicht viel", sagt Geschäftsführer Simon Long.

"Unsere Vision bleibt dieselbe. Und unsere hervorragenden Mitarbeiter werden weiter für uns tätig sein. Aber mit den zusätzlichen Ressourcen, die uns nun zur Verfügung stehen - sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Erfahrung, die das CSI-Team mitbringt - sind wir besser aufgestellt als je zuvor, um die WRC weiter voran zu bringen."

Antonow soll auch als Investor hinter einem möglichen Einstieg von Saab in die WRC stehen. Als neuer Vermarkter der Rallye-Weltmeisterschaft hat er einen ersten Schritt getan.

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