RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Antonow will „Promotion der WRC verbessern“

Die bisherigen Vermarkter der Rallye-WM gerieten in schwere finanzielle Probleme - jetzt hat Wladimir Antonow „North One Sport“ gekauft.

Bisher war es nur ein Gerücht, dass WRC-Vermarkter North One Sport massive finanzielle Schwierigkeiten hat und der russische Unternehmer Wladimir Antonow als Retter auftritt.

Nun ist es auch offiziell: Antonow hat North One Sport mit seinem Unternehmen Convers Sports Initiatives (CSI) aufgekauft. Das hat die Rallye-Weltmeisterschaft WRC heute mitgeteilt.

North One Sport (NOS) war eine Tochterfirma von North One Television. Dieses Unternehmen hatte 2007 den Rechteinhaber der WRC, International Sportsworld Communicators (ISC), gekauft und in North One Sport umbenannt.

Die Agentur erhielt dann den Zuschlag als zentraler Vermarkter der WRC. Der Vertrag gilt bis 2020.

CSI hat seinen Sitz in London und gehört zur Convers-Gruppe des Investors Antonow. Der Rallyefan und Teilzeit-Pilot ist Vorsitzender von CSI. Zum Management-Team gehören auch Mitbegründer Roman Bubow und der frühere Leeds-United-Chef Chris Akers. Nun will das Unternehmen in der Rallye-Weltmeisterschaft die von North One Sport begonnene Arbeit fortsetzen.

"Mit dem Kauf von North One Sport durch Convers Sports beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der WRC", sagt Antonow. "Unser Team wird alle verfügbaren Ressourcen nutzen, um die Fans mit einer der besten Rennserien der Welt weiter zu begeistern. In Zusammenarbeit mit der FIA und anderen wichtigen Beteiligten stecken wir uns noch höhere Ziele."

"Unser Unternehmen plant umfangreiche Investitionen, um die Promotion der WRC zu verbessern und die Qualität des Wettbewerbs noch zu steigern", erklärt Antonow weiter. "Davon werden langfristig sowohl die Teilnehmer als auch die Zuschauer profitieren. Wir werden uns mit ganzem Herzen dafür einsetzen, aus diesem außergewöhnlichen Sport etwas Herausragendes zu machen."

North One Sport zieht nun ins Hauptquartier von CSI nach London um, wird aber vorerst seinen Namen behalten. "Für North One Sport ändert sich so gesehen nicht viel", sagt Geschäftsführer Simon Long.

"Unsere Vision bleibt dieselbe. Und unsere hervorragenden Mitarbeiter werden weiter für uns tätig sein. Aber mit den zusätzlichen Ressourcen, die uns nun zur Verfügung stehen - sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Erfahrung, die das CSI-Team mitbringt - sind wir besser aufgestellt als je zuvor, um die WRC weiter voran zu bringen."

Antonow soll auch als Investor hinter einem möglichen Einstieg von Saab in die WRC stehen. Als neuer Vermarkter der Rallye-Weltmeisterschaft hat er einen ersten Schritt getan.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Mitropa Rally Cup im Lavanttal

24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim zweiten Wertungslauf des Mitropa Rally Cup 2026 um die Punkte. Die Teilnehmer aus 5 Nationen fahren auf 14 Sonderprüfungen mit 149 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

ARC & Motorline Kooperation 2026

ARC & Motorline-Kooperation auch 2026

Auch 2026 wird die Medienkooperation mit Motorline.cc fortgesetzt - wieder ein Plus für die Club & Teampräsenz der Austrian Rallye Challenge

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer